2013, 2014

Harzreise 4. Teil

Mittwoch, 1. Januar  – Neujahr – 2014
Quedlinburg

Ortswechsel nach Quedlinburg. Natürlich bezahlen wir vorher und bedanken uns bei dem Ehepaar Unger für den netten Aufenthalt auf dem Stellplatz Ilsetal, die Beiden haben sich viel Mühe gemacht mit Lagerfeuer, Bustour, Grillen, Fackelwanderung usw.

In Quedlinburg finden wir einen offiziellen Stellplatz nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt. Wir haben wieder Glück mit dem Wetter, es ist sonnig und trocken und so spazieren wir gleich los durch die schöne Altstadt und zum Schloss. Hier in Quedlinburg fühlt man sich zeitversetzt bei so vielen alten Gebäuden und Gassen mit altem Pflaster. Die Häuser sind überwiegend restauriert und wir erkennen die Stadt nicht wieder. Unser letzter Besuch hier in Quedlinburg war kurz nach der Wende. In einem Cafe trinken wir einen Kaffee und anschließend geht es wieder zurück zum Womo. Abends gibt es ein reichhaltiges Resteessen im Womo.

Donnerstag, 2. Jan. 2014
Lüneburg

Heute trennen sich die Wege von uns und unseren Freunden. Wir fahren Richtung Heimat und machen noch auf dem Stellplatz Lüneburg Station. Der Stellplatz „Salzwiesen“ liegt ebenfalls dicht bei der Altstadt von Lüneburg. Auch Lüneburg hat eine sehenswerte Altstadt.


Morgen geht es wieder nach Hause.

2013, 2014

Harzreise 3. Teil

Silvester 31.12.2013

Mit unseren Freunden wandern wir an der Ilse vorbei und dann hoch auf die Plessenburg.

Im Gasthaus Plessenburg nehmen wir eine kleine Stärkung zu uns, Erbsensuppe mit Wurst. Es ist ein Selbstbedienungsrestaurant und gleich im Eingang spürt man noch einen Hauch aus DDR-Zeiten. Es riecht auch noch so und Tische, Bestuhlung und der Wandschmuck (Jagdtrophäen) sind noch aus dieser Zeit vorhanden. Nach dem Essen geht es abwärts und es ist längst nicht so anstrengend wie hoch zur Plessenburg. Insgesamt sind wir ca. 9 km gewandert. Nachmittags sind wir wieder auf dem Stellplatz und gönnen uns eine Auszeit auf dem Sofa.

Silvester feiern wir in unserem Womo. Es gibt Schweinefilet mit Birnen und Gorgonzola überbacken.

SilvesterEs ist gemütlich und wir genießen das gute Essen. Draußen brennt ein Lagerfeuer und viele Gäste finden sich dort ein. Der Stellplatzbetreiber bietet Grillfleisch und Bratkartoffeln an. Gegen Mitternacht gehen wir mit einem Glas Sekt ebenfalls zum Lagerfeuer und bewundern die vielen bunten Feuerwerkskörper am klaren Nachthimmel.

2013

Harzreise 2. Teil

Der Brocken liegt 300 Tage im Jahr im Nebel.

Dazu das Zitat eines berühmten Dichters:

Viele Steine,
müde Beine,
Aussicht keine.
Heinrich Heine

Sonntag, 29.12.2013

Heute unternehmen unsere Freunde eine Bustour, sie wird vom Stellplatzbetreiber angeboten. Wir entschließen uns für einen Spaziergang ins Städtchen und für einen Besuch im Kloster Ilsenburg. Ich habe aus Versehen meine Fotos vom gestrigen Spaziergang gelöscht, aber heute kann ich die Motive wieder einfangen. Der Besuch im Kloster (Eintrittsspende 1 Euro) lohnt sich. Vieles muss noch restauriert werden, aber es gibt trotzdem schon einiges zu sehen. Das Kloster wurde im Anfang des 12. Jahrhundert erbaut. Abends haben wir unsere Freunde zum Essen im Hotel Hymobil eingeladen. Es gibt ein Kartoffelgratin mit Forellenfilets und Salat.

Montag, 30.12.2013

Es geht mit dem Regional-Bus nach Wernigerode. Die Busfahrt ist für uns kostenlos, da wir eine Kurkarte besitzen. Der Stellplatzbetreiber stellt die Kurkarte aus. Wernigerode ist eine schöne alte Stadt, viele hübsche Fachwerkhäuser mit Schnitzereien bewundern wir. Über der Stadt thront das Schloss Wernigerode. Nach einer kleinen Stärkung (Bratwurst im Brötchen) ersteigen wir den Berg und erobern das Schloss. Von hier oben haben wir einen tollen Fernblick auf den Harz und die Stadt im Tal. Das Wetter meint es sehr gut mit uns, es ist windig, aber die Sonne strahlt von einem blauen Himmel. Wieder im Tal trinken wir im Cafe eine heiße Schokolade und essen einen heißen Apfelstrudel mit Eis und Sahne. Mit dem Bus geht es zurück zum  Stellplatz. Heute Abend sind wir bei unseren Freunden eingeladen, es gibt Rouladen, Kartoffeln und Rotkohl.

2013

Harztour – Teil 1

Silvestertour in den Harz
2013/14

1. Teil

Abfahrt Donnerstag,  26.12. 2013 – Zweiter Weihnachtstag

Wir fahren gegen 12.oo Uhr los und steuern als erstes Ziel Wolfenbüttel an. Dort haben wir in den 80er ca. 4 Jahre gewohnt. Dicht bei der Innenstadt, gleich hinter dem Schloss gibt es einen kostenlosen Stellplatz (2 Plätze mit Strom). Leider regnet es und wir vertagen den Spaziergang durch die Stadt auf den nächsten Tag.

Abfahrt

 

Freitag, 27.12. 2013

Nach dem Frühstück bummeln wir durch Wolfenbüttel. Es ist eine tolle alte Stadt mit vielen hübschen Fachwerkhäusern und sie gefällt uns immer noch sehr gut. Im Stadtcafe am Markt wärmen wir uns bei einem Kaffee auf. Dann geht es zurück zum Womo. Gegen 13.00 Uhr fahren wir nach Bad Harzburg. Der Stellplatz in Bad Harzburg ist gut besucht, wir finden noch einen freien Platz. Viele Plätze sind mit Schildern als reserviert gekennzeichnet, wahrscheinlich schon für Silvester.

Es ist sehr windig, aber trocken und mild bei 8 Grad, kein Winterwetter. So machen wir einen zweiten Spaziergang an diesem Tag. Vom Stellplatz läuft man durch eine parkähnliche Landschaft bis in die Innenstadt. Wir essen eine Currywurst an einem der Stände vom ehemaligen Weihnachtsmarkt und laufen dann wieder zurück zum Stellplatz.

 

Samstag, 28.12.2013

Es geht weiter wir erkunden den Harz. Nur 15 km sind es bis Ilsenburg. Im Ort kaufen wir bei Edeka ein und fahren dann zum Stellplatz Ilsetal. Dort erwarten uns schon unsere Freunde Karin und Frank, ebenfalls mit dem Womo unterwegs. Der Stellplatz ist über Silvester ausgebucht. Nach einem Plausch bei Kaffee und Kekse laufen wir alle gemeinsam in die kleine Stadt Ilsenburg. Es ist ein nettes Städtchen mit einem Schloss und einem sehr alten Kloster. Unser Weg führt  uns an der wilden Ilse vorbei zum Schloss und dann durch die kleine Stadt zurück zum Stellplatz. Abends machen wir mit allen Stellplatzbesuchern eine geführte Fackelwanderung durch den Wald, es geht wieder an der wilden Ilse vorbei. Die Ilse plätschert und rauscht und wir sehen trotz Dunkelheit einige Stellen hell aufleuchten. Diese Geräuschkulisse macht die Wanderung zusätzlich interessant. Im Anschluss gibt es am Lagerfeuer eine heiße Gulaschsuppe und Glühwein. Im unserem Hymobil lassen wir den Tag mit einem Glas Sekt ausklingen.