2016

Westküste Portugal

März 2016
Von Portimao bis Lissabon

 

Abschied von den Freunden in Portimão und der Himmel weint……_mg_8332

Von Portimão fahren wir über Landstraßen nach Norden bis kurz vor Sines, das Wetter bessert sich und lässt die Landschaft besonders schön aussehen.

img_8344

In Porto Covo übernachten wir auf dem Stellplatz mitten im Ort.

_mg_8347

Im Porto Covo ist nicht viel los, wir sind fast alleine unterwegs.

An der wilden Küste rauschen die Wellen an Land und bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel.

_mg_8364

Wir können uns nicht satt sehen und gehen von einer Bucht zur nächsten.

Über eine Treppe gelangen wir runter an den Sandstrand.

Am nächsten Tag verlassen wir Porto Covo und fahren weiter Richtung Norden. Die Straße führt durch riesige Korkwälder. Deutlich sieht man die geschälten Stämme.

 

Wir fahren zum Cabo Espichel, die südwestliche Landspitze der Halbinsel Setuba. Es ist nicht weit von Sesimbra, wir folgen der N379. Es lohnt sich diese Landzunge mit der wilden und schroffen Landschaft und den riesigen Klippen zu besuchen. Überwiegend ist es eine verlassene, karge und unbewohnte Landschaft, aber mit atemberaubenden Aussichten.

_mg_8404

Der unbändige Atlantik hat diese Küste über Jahrhunderte geformt.

_mg_8411

Auf dem Parkplatz stellen wir das Womo ab

_mg_8426

und laufen Richtung Leuchtturm,

_MG_8414.jpg

einem der wichtigsten Leuchttürme an der Lissabonner Küstenstrecke. Schon seit 1430 stand hier immer ein Leuchtturm, der heutige sechseckige Leuchtturm aus dem Jahre 1790 ist in klaren Nächten bis zu 22 Meilen zu sehen.

_mg_8425

Oben am Rande der Klippe steht das Santuario de Nossa Senhora, eine Barockkirche.

_mg_8402

Gleich daneben zwei lange Gebäude mit vielen kleinen Räumen, die den Pilgern, die zum Cabo Espichel kamen, als Unterkunft dienten. Man nannte diese Herberge auch „Haus der Kerzen“. Wir spazieren einmal um diese Anlage, einiges müsste dringend renoviert werden.

 

Die kleine Kapelle der Ermida da Memória liegt dicht am Rande der Klippe, sie war vor langer Zeit ein bedeutendes Wallfahrtsziel in Portugal. An dieser Stelle hatte ein Fischer eine Erscheinung der Jungfrau Maria (14. Jh). Der Legende nach ritt die Heilige Maria auf einem riesigen Maultier die fast senkrechten Klippen empor.

_mg_8413

Die Fußabdrücke des Maultiers in den Klippen blieben sichtbar und wurden später als die Fußabdrücke von Dinosaurier identifiziert. Die Vision kann man in der Kapelle bewundern, sie ist traditionell mit blau-weißen Kacheln dargestellt. So wurde der Ort zu einem sehr bekannten Wallfahrtsort. Die Kirche und die Herberge (Santuario de Nossa Senhora) wurden später gebaut.

Zum Übernachten fahren wir auf den Campingplatz „Forte do Cabalo“ in Sesimbra. Der Platz hat eine ziemlich steile und schmale Zufahrt.

img_7215

Wir suchen uns ganz oben einen Platz und stehen dort ganz alleine in einer Gasse.

Nach einem kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg in die Stadt, aber erstmal einen Abstecher zum Hafen.

Am Strand vorbei geht es nach Sesimbra.

Im Cafe „Fortaleza“ machen wir Pause und genießen beim Sonnenuntergang ein Glas Wein.

_mg_8458

Über den Strandweg geht es zurück zum Campingplatz.

img_7210

Als wir auf dem CP ankommen ist es dunkel.

_mg_8464

Am nächsten Tag fahren wir nach Lissabon. Wir wählen wieder den Campingplatz Parque Campismo Monsanto“. Er liegt zentral und die City ist mit dem Bus gut erreichbar.

Stadtbesichtigung Lissabon

*

*

*

*

*

3 Gedanken zu „Westküste Portugal“

  1. Kinder habt ihr es gut.
    Wir in der Zentralen Schweiz stecken seit Tagen unter dem Nebel fest!
    Geniesst eure Zeit in diesem schönen Land und schickt uns Bilder, Bilder, Bilder.
    LG der Müller

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s