2020

St. Feliu – Peniscola

Die Route nach Peniscola geht über die Autobahn. Die Strecke an der Küste vorbei wollten wir wegen eventuelle Überschwemmungen meiden. Viele Straßen sind gesperrt. Die Autobahn A7 führt durch die Berge, wir hoffen, dass sie schneefrei ist. Denn wir sehen viele Bilder im Netz mit meterhohem Schnee in dieser Region. Das Wetter spielt total verrückt.

Überall Sperrungen

Anfangs läuft es gut, wir kommen trotz Seenebel gut voran. Auf der Autobahn haben wir dann doch Behinderungen durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Auch Schneereste sehen wir am Straßenrand.

In Peniscola ist die Straße am Strand ebenfalls gesperrt. Den Campingplatz Vizmar können wir aber problemlos anfahren.

Nach einem Cappo spazieren wir Richtung Strand, wir wollen zum Hafen. Das stellt sich als sehr schwierig heraus. Das Sturmtief Gloria hat viel Unheil an der Strandpromenade angerichtet. Die Wellen haben den Sand meterhoch auf die Straße gespült. Der Sand verhindert das Ablaufen des Wassers und so stehen etliche Gebäude und Straßen unter Wasser.

Am Hafen speisen wir sehr gut und günstig, Wir wählen ein Menü für 10€, Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und 1 Flasche Wein.

Zurück geht es wieder am Strand vorbei und über etliche Sandberge und durch Pfützen.

Nächster Halt: Crevillent CP „Las Palmercas“ bei Elche und Aguilas

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2020

St. Feliu de Guixols

Von Palavas-les-Flots, Frankreich, fahren wir über die Grenze nach Spanien. Gleich hinter der Grenze tanken wir, denn in Spanien ist der Diesel deutlich günstiger als in Frankreich.

Als ersten Stopp in Spanien haben wir uns Sant Feliu de Guíxols im Norden der Costa Brava ausgeguckt. Wir spazieren zum Hafen und es ist noch alles ruhig. Die sogenannte Ruhe vor dem Sturm.

Aber das Sturmtief Gloria rückt an. Über verschiedene Wetterapps wie Windy, YR und WeatherProHD verfolgen wir die Entwicklung und Zugbahn von Gloria. Uns wird schnell klar, dass wir die nächsten Tage hier verbringen müssen. Es gibt eine Unwetterwarnung für Katalonien und Valencia. Es wird die höchste Warnstufe (Rot) für Wind und Dauerregen ausgerufen. Auf dem Stellplatz suchen wir uns ein windgeschütztes Eckchen.

Am nächsten Tag geht es los mit Dauerregen und Sturmböen. Wir bleiben im Womo. Es gibt wirklich keine Regenpause. Der Wind weht immer kräftiger und auch die Nacht über bleibt alles unverändert.

Am Nachmittag des nächsten Tages lässt der Sturm etwas nach und wir fahren zum Gastanken und Einkaufen. In einer Regenpause laufen wir noch mal zum Hafen. Was für ein Unterschied! Es ist kaum zu glauben, riesige Wellen laufen in den Hafen und die Schwimmstege bewegen sich wie Schlangen.

Die ganze Nacht regnet es weiter und es stürmt. Das Womo steht so, das wir den Wind genau von vorne haben. So schüttelt und rüttelt es am wenigsten.

Am dritten Tag können wir endlich weiter, kein Regen mehr und auch der Sturm hat sich gelegt. Hoffentlich sind die Straßen passierbar.

Peniscola ist unser nächstes Ziel

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2020

Ab in den Süden

Wir starten bei milden Temperaturen Richtung Süden. Diesmal fahren wir ohne Schnee und Eis durch Deutschland. In Waldkirch machen wir einen Tag Pause, bevor es über die Grenze nach Frankreich geht.

Von Waldkirch geht es über die Grenze nach Frankreich.

Am Doubs vorbei

Das Wetter ist herrlich und wir genießen die Fahrt. Dann plötzlich ein Rumpeln am rechten Hinterrad. Es hörte sich an, als wenn wir über ein Hindernis gefahren wären, auf einem Parkplatz kontrollieren wir die Reifen und schauen auch unter das Auto. Aber wir können nichts entdecken. Beruhigt fahren wir weiter.

Kurz vor Baume-les-Dames rattert es wieder am hinteren Rad. Wir rollen langsam auf einen Parkplatz und untersuchen wieder die hinteren Räder. Ein Spritzlappen hängt etwas schief, er hat sich an einer Seite gelöst. Uwe schneidet die lose Ecke ab und wir hoffen, dass dies die Fehlerquelle war. Unsicher sind wir, aber da wir nichts anders entdecken, fahren wir vom Parkplatz runter. Dann ein sehr lautes poltern und wir stehen. Das rechte Hinterrad sitzt fest, es dreht sich nicht mehr. Die Bremse blockiert. Nun stehen wir in einer Einbahnstraße und können keinen Meter mehr fahren. Hinter uns eine einzelne lange Bremsspur. Warnblinker an und Warnkreuz aufstellen. Das neue leichte Warndreieck stellt sich als Fehlkauf heraus. Oder wir können es nur nicht bedienen.

Uwe ruft beim ADAC an und der freundliche Herr verspricht uns so schnell es geht einen Abschleppwagen zu schicken. Pkws können über den Parkstreifen an uns vorbeifahren, somit blockieren wir nicht den ganzen Verkehr.

Schon nach 10 Minuten rollt der Abschleppwagen an. Unser Womo wird aufgeladen und zur Werkstatt in Baume-les-Dames gebracht. Dort abgeladen beginnt der Monteur, der auch den Abschleppwagen gefahren hat, mit der Demontage des Rads. Die Bremsbeläge haben sich von den Bremsbacken gelöst und dadurch wurde das Rad blockiert.

Ersatzteile für beide Räder werden besorgt und gleich montiert. Wir haben Glück und können noch am gleichen Tag weiterfahren. Danke an das Team

Wir fahren aber nur bis zum Stellplatz in Baume-les-Dames.

Stellplatz: 11,40€ inclusive Strom und V/E

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Reise fort, die Sonne scheint und im Wohnmobil wird es richtig warm, also ohne Heizung!

In Roussillon tanken wir für 1,43€/l beim Intermarche und füllen auch unsere Lebensmittelvorräte auf.

Etwa 7km weiter legen wir im kleinen Dorf Ville-sous-Anjou einen Übernachtungsstop ein.

Der kostenlose Stellplatz bietet alles was ein Wohnmobilist braucht: Ver- und Entsorgung, Müllcontainer und auch noch Stromsäulen. Über eine freiwillige Spende freut sich die Gemeinde. Das machen wir gerne. Danke „Ville-sous-Anjou „

Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter Richtung Süden. Heute regnet es auf der ganzen Tour.

Am Nachmittag erreichen wir Palavas-les-Flots und sind endlich am Meer. Der Stellplatz liegt am kleinen Binnenhafen und kostet 17€, das ist für Südfrankreich ein normaler Preis.

Der Stellplatz ist dicht bei der Stadt und hat am Kanal eine schöne Promenade mit vielen Cafés und Restaurants.

Hier machen wir einen Hafentag. Bummeln bis zum Meer, essen zum ersten Mal in diesem Jahr draußen und genießen den Meerblick. Die Sonne scheint den ganzen Tag, es ist warm und so lassen wir uns auch ein Eis schmecken.

Die Skulptur heißt L‘Espoir = Hoffnung und steht an der Hafeneinfahrt von Palavas-les-Flots.

Hier habe ich einen wunderschönen „Wanderstein“ gefunden. Die dazugehörige Gruppe bei Facebook habe ich gefunden und ein Foto vom Stein + Fundort gepostet.

#TrouveMonGalet über Facebook gefunden!

Weiter geht es nach Sant Feliu de Guixols in Spanien

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Alte Mainbrücke
2019

Würzburg und Hann.Münden

Von Röttingen fahren wir nach Würzburg. Schon im letzten Jahr haben wir den Stellplatz in Würzburg besucht und uns hat die Stadt so gut gefallen. Der Stellplatz liegt am Mainufer zwischen der Friedensbrücke und der Alten Mainbrücke. Er kostet 12 € und einige Plätze sind mit Stromanschluss. Zu Fuß ist man schnell über die Alte Mainbrücke in der Altstadt.

Würzburg gefällt uns sehr gut, es bummelt sich schön, es gibt interessante Läden und einen tollen Marktplatz mit einer leckeren Auswahl an Köstlichkeiten. Auf der Alten Mainbrücke treffen sich zum Feierabend Jung und Alt auf einen Brückenschoppen. Der Frankenwein, der von einigen Gastronomiebetrieben in Schoppengläsern (0,25l) ausgeschenkt wird, genießt man mit einem tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Würzburg. Bei gutem Wetter ist die Brücke von Touristen und Einheimischen so gut belagert. Das Gläschen Wein auf der Brücke hat schon Tradition, es ist Würzburgs schönste Nebensache.

Am nächsten Tag geht es weiter zur nächsten schönen Stadt: Hann.Münden. Der Stellplatz von Hann.Münden liegt dort, wo sich Fulda und Werra küssen und zur Weser werden. Aber nicht nur die drei Flüsse machen Hann.Münden für Besucher attraktiv, sondern auch die vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Von Hann. Münden geht es dann zurück nach Hause. Wir waren 3 Monate unterwegs und haben viel Schönes gesehen und erlebt. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

Denn lieber verreisen statt vergreisen ………..

Ende der Tour 2019

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2019

Rückfahrt durch Deutschland

Von Dole geht es über die Grenze nach Deutschland.

Unser Ziel ist Waldkirch bei Freiburg. Dort treffen wir unser Freunde wieder. Wir bleiben zwei Tage auf dem Stellplatz in Waldkirch.

Gemeinsam fahren wir nach Beilstein, dort wollen wir eine Besenwirtschaft besuchen. Zwischen Beilstein und Oberstenfeld liegt der Stellplatz am Mineralfreibad.

Dann spazieren wir Richtung Beilstein zum Weingut Krohmer.

Am nächsten Tag ist unser erstes Ziel Öhringen, dort machen wir Mittagspause bei der Metzgerei Remmlinger und essen dort Zwiebelrostbraten. Der Rostbraten ist so gut, dass wir in jedem Jahr hier in Öhringen Station machen.

Weiter geht es nach Weikersheim, hier sehen wir uns die Stadt und das Schloss an.

In Tauberettersheim sehen wir uns den Stellplatz an und fahren dann aber weiter nach Röttingen.

In Röttingen wählen wir den Stellplatz beim Weingut Bach. Als erstes holen wir uns ein paar Flaschen von dem guten alten Tauberschwarz. Nach einem Käffchen, einem Gläschen Wein und einer kleinen Pause machen wir einen Spaziergang durch Röttingen.

Von Röttingen fahren wir wieder getrennt weiter. Wir steuern Würzburg an.

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2019

San Sebastian – Rückreise Frankreich

Heute passieren wir wieder eine Landesgrenze, es geht von Spanien nach Frankreich. Als Etappen haben wir uns Pissos, Nieul und Dole ausgesucht

  1. Station: Pissos (200km)

Ein kleiner kostenloser Stellplatz hinter der Kirche in Pissos ohne V/E. Der Ort ist klein und leider haben Cafe und Restaurant geschlossen. Geöffnet hat zum Glück der Supermarkt, so müssen wir nicht hungern.

2. Stadtion: Nieul (290km)

Wir fahren auf gut ausgebauten Straßen, meist 4-spurig bis Nieul. Der kostenlose Stellplatz liegt am Ortsrand neben einem Spielplatz mit V/E.

3. Station: Dole (423km)

Bei sonnigem Wetter erreichen wir Dole. Auf dem großen Parkplatz gegenüber der Stadt finden wir einen guten Stellplatz mit Blick auf den Doubs und die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert mit ihrem 75 m hohen Turm.

Dole ist eine nette Stadt und sie lädt zum Bummeln ein. Wir machen immer gerne hier Station, Dole ist idyllisch und malerisch .

Hôtel-Dieu (Herberge Gottes) wurden in Frankreich ursprünglich Pilgerherbergen genannt, die meist in der Nähe der Kathedrale errichtet wurden. Heute beherbergt dieses Gebäude eine Schule: Lycée Charles Nodier

Von Dole fahren wir zurück nach Deutschland: Waldkirch

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2019

Bilbao – San Sebastian

Heute geht es über Autobahn und Landstraße zum Ziel nach San Sebastian.

Nach 2 Stunden erreichen wir San Sebastian. Hier ist Frühling

Auf dem Stellplatz „Autokarabanak Paseo de Berio“ bei der Uni suchen wir uns einen Platz und spazieren dann Richtung Stadt.

Unser Spaziergang führt uns über die Uferpromenade (Playa de la Concha) vorbei bis zur Altstadt auf der anderen Seite der Bucht. Eine wunderschöne und sehr bekannte Promenade. ein Wahrzeichen der Stadt.

Vor der Altstadt steht das ehemalige Casino, ein tolle Gebäude, in dem heute der Bürgermeister der Stadt San Sebastian seinen Arbeitsplatz hat.

Die Altstadt von San Sebastian zieht uns immer magisch an, hier können wir einen ganzen Tag mit Bummeln verbringen und Sehenswürdigkeiten in der Altstadt bewundern. Aber vielleicht ist es auch die Möglichkeit eine oder mehrere der vielen Pintxosbar ein zukehren.

Die Plaza de la Constitución (Rathaus) ist der zentrale Platz im Herzen der Altstadt. Auch hier laden viele Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Die Plaza war früher die Stierkampfarena, die Nummern an den Balkonen waren früher die Logen, von denen die Besucher das Geschehen in der Arena beobachteten.

Mit der Linie 5 fahren wir zurück zum Stellplatz.

weiter geht es rüber nach Frankreich: Pissos

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