2022

Gabo de Gata – Agua Amarga – Aguilas

Über Nacht hat es weiter geregnet und auf dem Platz ist eine große Pfütze. Noch nie haben wir so viele Regentage in Spanien erlebt. Die Felder stehen unter Wasser.

Wir bleiben noch im Naturpark Gabo de Gata und wollen das kleine Dorf Agua Amarga besuchen.

In Agua Amarga gibt es einen Wohnmobilstellplatz. Auf dem Platz stehen nur wenige Wohnmobile.

Die meisten Überwinterer sind jetzt wieder auf der Heimreise.

Der See vor dem Meer ist Regenwasser. Überall sind riesige Pfützen.

Im Dorf ist es sehr still und fast alle Restaurants sind noch geschlossen. Im Sommer sieht es in Agua Amarga ganz anders aus, das Dorf ist sehr beliebt.

Agua Amarga- Aguilas

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Aguilas. Und es regnet schon wieder.

Eine schöne Strecke an der Küste vorbei

Auf dem Stellplatz „Anibal“ parken wir für eine Nacht.

In einer Regenpause spazieren wir zur Küste.

Weiter geht es nach La Marina in der Nähe von Santa Pola.

2022

*

*

*

Uncategorized

Valencia bis Salobreña

  • A.
    Dehesa/Valencia – Javea

    Montag, 3.2.2014
    104 km – St.pl.Code: 11195
    Heute stehen wir in der kleinen Stadt Javea auf einem Parkplatz. Als Übernachtungsplatz gut geeignet, er liegt dicht bei der Promenade. Die Polizei erlaubt hier das Parken der Wohnmobile, allerdings darf man nicht außerhalb der Parkbuchtmarkierung stehen. Wir parken rückwärts ein und so passen wir genau in die Parkbucht (der Überhang hinter den Rädern steht über dem Grünstreifen). Die größeren Wohnmobile müssen den Platz räumen…..Armut hat auch Vorteile 😉
  • B.
    Javea nach Calpe
    Dienstag, 4.2.2014
    43km – CP. 17,00 Euro

    Jeden Tag ein neues Ziel, wir wollen so schnell wie möglich in den Süden. Von Javea geht es nach Calpe, dort wollen wir gerne den neuen Stellplatz besuchen. Leider nicht möglich, alles komplett belegt und ebenso der Campingplatz bei der Promenade. Glück haben wir auf einem Campingplatz etwas außerhalb von Calpe. Der Platz ist sehr schattig, aber für eine Übernachtung ok. Wir spazieren über die lange und schön angelegte Promenade bis in die Altstadt von Calpe. Viele Läden haben noch geschlossen, es ist noch keine Saison. Erst ab Ostern geht der Betrieb richtig los, noch halten sie Winterschlaf, obwohl das Wetter gut ist und schon viele Touristen unterwegs sind.
  • C.
    Calpe – Gran Alicant
    Mittwoch, 5.2.2014
    89 km – N:38°14‘8“W:0°31‘6“

    Kurz hinter Alicante machen wir wieder Station. Der Stellplatz ist gut besucht. Wir stellen uns in die Mitte, Stühle raus und erst mal einen Cappo trinken und einen Strandspaziergang machen. Der Platz wird immer voller. Gegen Abend kommt dann noch ein riesengroßes Wohnmobil, halb grüne Minna, halb Müllabfuhr, es fährt die Seiten aus und kann auch noch das Dach anheben. (siehe Foto).
  • D.
    Gran Alicant – Cap Calnegre
    Donnerstag, 6.2.2014
    170 km – St.pl.Code: 20310 – 6 Euro

    Von hier fahren wir immer an der Küste vorbei bis hinter Cartagena. Dort besuchen wir einen wilden Stellplatz direkt am Mittelmeer. Dieser Platz ist fest in deutscher Hand (auch Ziegenwiese genannt), viele stehen schon seit September auf diesem Platz. Als Übernachtungsplatz finden wir ihn ok. Gegen 18.00 Uhr kommt die Polizei und lässt den Platz räumen. Innerhalb von 2 Stunden müssen alle Womos (mind. 60) weg sein. Für uns kein Problem, schnell sind wir wieder reisefertig und verholen uns auf den nächsten (kostenpflichtigen) Stellplatz (Cap Calnegre)nur wenige km weiter (4,5km). Hier kostet die Übernachtung 6,00 Euro. Kurz nach uns kommen immer mehr Womos….fast im Konvoi kommen die Wohnmobile von der Ziegenwiese angerollt, alle vertrieben vom kostenlosen Stellplatz. Hier ist Platz für alle. Der Eigentümer ist ein junger Spanier, er begrüßt uns mit „guten Abend“ und überreicht uns einen Zettel mit Informationen.
    Wir bleiben einen weiteren Tag auf diesem Stellplatz und genießen die Sonne. Tisch und Stühle raus und faulenzen. Morgens kommt der Bäcker, gegen Mittag der Gemüsemann und ein Händler mit Gasflaschen lässt sich auch sehen. Ebenfalls wird ein Wäscheservice vom Stellplatz geboten. So viel Service hatten wir bisher noch nicht.
  • E.
    Cap Calnegre – Agua Amarga
    Samstag, 8.2.2014
    113 km – St.Code: 13094

    Nachdem wir das Grauwasser entsorgt und Frischwasser aufgefüllt haben verlassen wir den Stellplatz und fahren an der Küste vorbei bis kurz vor Almeria. Unterwegs halten wir beim Consum an, füllen unsere Vorräte auf und machen anschließend Halt für ein kleines Mittagessen. Die Strecke von Aguilas bis Agua Amarga ist sehr reizvoll. Die Straße schlängelt sich durch die Berge und am Mittelmeer vorbei. Einfach traumhafte Aussichten. Nach 110 km sind wir am nächsten Ziel, der Stellplatz liegt direkt am Meer und ist kostenlos. Es ist ein Parkplatz für die Badegäste, der aber um diese Zeit hauptsächlich von Wohnmobilen genutzt wird. Mit Blick auf das Meer stellen wir unser Womo ab und erkunden den Ort. Hier ist nicht viel los, der ganze Ort hält Winterschlaf, nur ein kleines Cafe und eine Tapasbar hat geöffnet. Heute ist es sehr stürmisch, die Wellen rauschen an den Strand und wir hören die Brandung. Auch morgen soll es noch stürmisch bleiben, ein Tief rauscht heran und wird uns Regen bringen. Also legen wir eine Pause ein und bleiben noch einen Tag hier. Dieser Parkplatz liegt in einer Rambla, also ein Abfluss für das Regenwasser aus den Bergen. Hoffen wir, dass es nicht so viel regnet. Die Polizei lässt diesen Platz bei Gefahr räumen.

  •  F.
    Agua Amarga – Almerimar
    Montag, 10.2.2014
    103 km – Stellplatz Code: 20676 – 8 Euro

    Vom Agua Amarga fahren wir über die Schnellstraße A7 bis El Ejido (hinter Almeria) und dann bis an die Küste nach Almerimar. In Almerimar finden wir einen Stellplatz direkt am Hafen. Diesen Stellplatz empfehlen uns Womofahrer aus Lüdenscheid. Als sie hören, dass wir mal ein Segelboot hatten, meinen sie, dann müsst ihr dahin. Wir stehen direkt neben dem Hafenbecken. Nach vorne Blick auf den Hafen und nach Achtern den Blick auf die Sierra Nevada mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Auch heute stürmt es noch. Schon auf der Fahrt hierhin wurden wir kräftig geschaukelt. Hier am Hafen bekommen wir den Wind direkt vom Meer zu spüren, er ist noch kräftiger als unterwegs. Das Womo wackelt und große Wellen rauschen an den Strand. Natürlich sind Surfer und Kiter unterwegs, sie freuen sich über den Wind und die Wellen. Selbst im geschützten Hafen bauen sich Wellen auf und die Schiffe schaukeln. Wir spazieren durch den Hafen und kaufen bei Mercadona (der Supermarkt in Spanien) ein. Anschließend trinken wir ein Glas Vindo Tinto in einer Tapasbar. Zu einem Glas Wein gibt es eine Tapa kostenlos dazu (dieser Tipp ist auch vom Womo aus Lüdenscheid). Das ist hier im Raum Almerimar so üblich. Fernsehen können wir heute Abend bei diesem Sturm vergessen, das hält die Sat-Antenne nicht aus. Also Halma spielen, wie Frank immer sagt ;-).
  • G.
    Mittwoch, 12.2.2014
    Von Almerimar nach Salobreña (92km)
    Sitecode: 7992 – kostenlos

    Es geht durch die Berge und wieder an die Küste. Man nennt die Küste auch „Costa de Plasto“, denn viele Gemüsefelder sind mit Plastikplanen überspannt. Leider sieht das nicht so schön aus. Aber es soll wieder weniger werden und man geht wieder zurück zur Natur, die Sonne darf wieder direkt an die Pflanze. Allerdings ist die Ausbeute beim Bio-Anbau nicht so reichlich wie mit Plastik.
    Es geht weiter und zwar nach Salobrena. Der Stellplatz Salobreña liegt direkt unterhalb der Burg. Es ist eine Wiese und es parken sehr viele Womos hier. Wir finden noch ein Plätzchen am Rande. Da es den Tag vorher geregnet hat, hat die Wiese viele Pfützen und der Weg auf die Wiese ist abenteuerlich und spannend.  Die Burg und die Altstadt von Salobreña liegen hoch oben auf einem Felsen.Am nächsten Tag erobern wir die Burg, der Weg dorthin ist sehr anstrengend. Aber es lohnt sich, schon alleine wegen der tollen Aussicht. Für 3,50 Eintritt erhalten wir auch einen Audioguide für die Besichtigung. So bekommen wir viele Informationen zur Burg und zur Stadt Salobrena. Zurück zum Wohnmobil nehmen wir den Strandweg.

weiterlesen: Tour bis Marchena

*

*

*