2020

Ab in den Süden

Wir starten bei milden Temperaturen Richtung Süden. Diesmal fahren wir ohne Schnee und Eis durch Deutschland. In Waldkirch machen wir einen Tag Pause, bevor es über die Grenze nach Frankreich geht.

Von Waldkirch geht es über die Grenze nach Frankreich.

Am Doubs vorbei

Das Wetter ist herrlich und wir genießen die Fahrt. Dann plötzlich ein Rumpeln am rechten Hinterrad. Es hörte sich an, als wenn wir über ein Hindernis gefahren wären, auf einem Parkplatz kontrollieren wir die Reifen und schauen auch unter das Auto. Aber wir können nichts entdecken. Beruhigt fahren wir weiter.

Kurz vor Baume-les-Dames rattert es wieder am hinteren Rad. Wir rollen langsam auf einen Parkplatz und untersuchen wieder die hinteren Räder. Ein Spritzlappen hängt etwas schief, er hat sich an einer Seite gelöst. Uwe schneidet die lose Ecke ab und wir hoffen, dass dies die Fehlerquelle war. Unsicher sind wir, aber da wir nichts anders entdecken, fahren wir vom Parkplatz runter. Dann ein sehr lautes poltern und wir stehen. Das rechte Hinterrad sitzt fest, es dreht sich nicht mehr. Die Bremse blockiert. Nun stehen wir in einer Einbahnstraße und können keinen Meter mehr fahren. Hinter uns eine einzelne lange Bremsspur. Warnblinker an und Warnkreuz aufstellen. Das neue leichte Warndreieck stellt sich als Fehlkauf heraus. Oder wir können es nur nicht bedienen.

Uwe ruft beim ADAC an und der freundliche Herr verspricht uns so schnell es geht einen Abschleppwagen zu schicken. Pkws können über den Parkstreifen an uns vorbeifahren, somit blockieren wir nicht den ganzen Verkehr.

Schon nach 10 Minuten rollt der Abschleppwagen an. Unser Womo wird aufgeladen und zur Werkstatt in Baume-les-Dames gebracht. Dort abgeladen beginnt der Monteur, der auch den Abschleppwagen gefahren hat, mit der Demontage des Rads. Die Bremsbeläge haben sich von den Bremsbacken gelöst und dadurch wurde das Rad blockiert.

Ersatzteile für beide Räder werden besorgt und gleich montiert. Wir haben Glück und können noch am gleichen Tag weiterfahren. Danke an das Team

Wir fahren aber nur bis zum Stellplatz in Baume-les-Dames.

Stellplatz: 11,40€ inclusive Strom und V/E

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Reise fort, die Sonne scheint und im Wohnmobil wird es richtig warm, also ohne Heizung!

In Roussillon tanken wir für 1,43€/l beim Intermarche und füllen auch unsere Lebensmittelvorräte auf.

Etwa 7km weiter legen wir im kleinen Dorf Ville-sous-Anjou einen Übernachtungsstop ein.

Der kostenlose Stellplatz bietet alles was ein Wohnmobilist braucht: Ver- und Entsorgung, Müllcontainer und auch noch Stromsäulen. Über eine freiwillige Spende freut sich die Gemeinde. Das machen wir gerne. Danke „Ville-sous-Anjou „

Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter Richtung Süden. Heute regnet es auf der ganzen Tour.

Am Nachmittag erreichen wir Palavas-les-Flots und sind endlich am Meer. Der Stellplatz liegt am kleinen Binnenhafen und kostet 17€, das ist für Südfrankreich ein normaler Preis.

Der Stellplatz ist dicht bei der Stadt und hat am Kanal eine schöne Promenade mit vielen Cafés und Restaurants.

Hier machen wir einen Hafentag. Bummeln bis zum Meer, essen zum ersten Mal in diesem Jahr draußen und genießen den Meerblick. Die Sonne scheint den ganzen Tag, es ist warm und so lassen wir uns auch ein Eis schmecken.

Die Skulptur heißt L‘Espoir = Hoffnung und steht an der Hafeneinfahrt von Palavas-les-Flots.

Hier habe ich einen wunderschönen „Wanderstein“ gefunden. Die dazugehörige Gruppe bei Facebook habe ich gefunden und ein Foto vom Stein + Fundort gepostet.

#TrouveMonGalet über Facebook gefunden!

Weiter geht es nach Sant Feliu de Guixols in Spanien

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2019

San Sebastian – Rückreise Frankreich

Heute passieren wir wieder eine Landesgrenze, es geht von Spanien nach Frankreich. Als Etappen haben wir uns Pissos, Nieul und Dole ausgesucht

  1. Station: Pissos (200km)

Ein kleiner kostenloser Stellplatz hinter der Kirche in Pissos ohne V/E. Der Ort ist klein und leider haben Cafe und Restaurant geschlossen. Geöffnet hat zum Glück der Supermarkt, so müssen wir nicht hungern.

2. Stadtion: Nieul (290km)

Wir fahren auf gut ausgebauten Straßen, meist 4-spurig bis Nieul. Der kostenlose Stellplatz liegt am Ortsrand neben einem Spielplatz mit V/E.

3. Station: Dole (423km)

Bei sonnigem Wetter erreichen wir Dole. Auf dem großen Parkplatz gegenüber der Stadt finden wir einen guten Stellplatz mit Blick auf den Doubs und die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert mit ihrem 75 m hohen Turm.

Dole ist eine nette Stadt und sie lädt zum Bummeln ein. Wir machen immer gerne hier Station, Dole ist idyllisch und malerisch .

Hôtel-Dieu (Herberge Gottes) wurden in Frankreich ursprünglich Pilgerherbergen genannt, die meist in der Nähe der Kathedrale errichtet wurden. Heute beherbergt dieses Gebäude eine Schule: Lycée Charles Nodier

Von Dole fahren wir zurück nach Deutschland: Waldkirch

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2019

Bad Krotzingen – Dole

Wir fahren in Bad Krotzingen zum Baumarkt und besorgen für uns Fahrradhelme.
Dann geht es über die Grenze nach Frankreich. Bei Sonnenschein fahren wir über den Rhein.

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Es gibt in Frankreich keine Behinderungen durch die Demos der Gelbwesten. Wir sehen zwar einige Camps an den Kreisverkehren, aber uns lässt man immer gleich durch.

In Dole fahren wir auf den großen Parkplatz gegenüber der Stadt, „Parking de Lahr“ ist ein kostenloser Stellplatz ohne Ver- und Entsorgung.

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Zur Stadt kommt man über die kleine Fußgängerbrücke. Wir kommen aber erst gegen Abend an und es ist sehr kalt, daher verzichten wir auf einen Spaziergang.
In der Nacht haben wir Frost.

 

 

nächstes Ziel: Montelimar

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2016

Frankreich-DE

Ende März 2016

Tschüss Spanien – Bonjour Frankreich

Ab der Grenze fahren wir ein Stück Mautstrecke und nach 350km sind wir in Roullet St Estephe. Wir haben uns den Stellplatz Aire de Camping-Car (Sitecode: 1665) zum Übernachten ausgesucht. Roullet ist ein kleines Dorf mit ca. 4000 Einwohner. Es ist nicht viel los im Dorf, aber wir haben Glück, wir können den großen Flohmarkt besuchen (Samstag).

Am nächsten Morgen fahren wir weiter nach Moulins.

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Der nette Stellplatz „Aire de Camping-Car“ (Sitecode: 13.850)  in parkähnlicher Umgebung liegt am Ufer des Allier. Jeder kann seinen Platz im Park frei wählen und wir zahlen 2€ + V/E.

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Wir laufen über die steinerne Straßenbrücke (1763) und sind mitten in der City.

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Moulins ist eine Kleinstadt mit ca. 20.000 Einwohner, hat eine kleine Fussgängerzone und Cafes und Restaurants. Leider sind wir an einem Sontag dort und alle Geschäfte haben geschlossen. Aber es ist auch so schön in der Stadt, ein paar Cafes haben geöffnet und Moulins hat einige interessante historische Gebäude. Z.b. die Kathedrale „Notre-Dame de Moulins“ und der „Tour Jacquemart„, der mittelalterliche Uhrturm.

Zurück geht es wieder über die alte Steinbrücke und wir sehen lange dem rauschenden Fluss zu.

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Am Fluss Allier

Von Moulins geht es nach Besancon. Er ist es nebelig, aber dann kommt die Sonne durch. Die Straße ist gut zu fahren und nach 270km sind wir auf dem fast vollbelegten Stellplatz „Aire de Camping-Car (Site-Code: 9912)“.

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Die Gebühr von 4,50€ zahlen wir am Parkautomat, der Parkplatz ist kostenpflichtig von 9:00 – 19:00Uhr (pro Std. 1,50€). Sonntags ist das Parken gratis. Auf dem Stellplatz sind 12 Plätze für Wohnmobile (Länge bis 8m) reserviert.

Wir gehen am Fluss Doubs vorbei in die Stadt.

Von Becancon fahren wir zurück nach Deutschland……….

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2014

Waldkirch

Donnerstag, 10.4.2014
Bourg en Bresse – Waldkirch =
390km
WomoPlatz: 341

Wir tanken in BeB gleich neben dem Stellplatz und fahren bis kurz vor Baume les Dames. Eine schöne Strecke durch die Berge und am Ufer des Doubs vorbei.

Am Ufer des Doubs machen wir auf einem Parkplatz Mittagspause. In Baume les Dames kaufen wir im Supermarkt ein und fahren dann weiter bis Waldkirch.

Auf dem Stellplatz erwarten uns schon unsere Freunde. Der Stellplatz (gleich beim Sportplatz) hat eine V/E Station. Er liegt stadtnah und wir spazieren gemeinsam ins Dorf.

weiterlesen: Schiltach und Lauffen

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