2020

Ayamonte – Vila Real – Manta Rota

Bevor wir über die Grenze fahren, füllen wir unsere Lebensmittelvorräte in Ayamonte beim Supermarkt Mercadona auf.

Portugal wir kommen

Gleich über die erste Ausfahrt in Portugal verlassen wir die Autobahn, denn sie ist mautpflichtigt. Unser erstes Ziel ist Vila Real de St. Antonio. Der Stellplatz ist nicht besonders schön, aber für eine Nacht ok. Er liegt direkt am Fluss Guadiana und dicht bei der Stadt. Vila Real hat eine nette Einkaufsmeile (Handtücher und Tischdecken in jedem Geschäft) und nette Cafés und Restaurants.

Am nächsten Morgen fahren wir schon sehr früh zum Stellplatz in Manta Rota. Der Stellplatz ist in dieser Zeit (Jan.-März) immer sehr gut besucht und wir müssen früh vor der Schranke stehen, um einen Platz zu bekommen. Um 7:30 stehen schon 2 Wohnmobile in Warteposition.

9:20 Uhr öffnet sich auch für uns die Schranke und wir bekommen einen Platz. Einige Bekannte und Freunde treffen wir hier und jetzt freuen wir uns auf ein paar schöne Wochen in Manta Rota.

Manta Rota

Unsere Zeit an der Algarve

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2019

León – Bilbao

Ab heute ist Sommerzeit und wir verlieren eine Stunde. Über die Autovia fahren wir von León nach Bilbao.

Der Wohnmobilstellplatz in Bilbao liegt oberhalb der Stadt, hier finden wir einen Platz in der ersten Reihe und haben so einen fantastischen Ausblick auf die Stadt Bilbao.

Wir setzen uns noch ein wenig vor das Womo und freuen uns über den schönen Platz mit der tollen Aussicht.

Bilbao bei Nacht

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Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus direkt vom Stellplatz in die Stadt. Bilbao ist eine der größten Städte im Norden von Spanien mit eindrucksvoller moderner Architektur und die Altstadt ist ebenfalls sehenswert. Bilbao liegt im Baskenland am Ufer des Nervión, der in den Golf von Biskaya mündet.

Vom Busbahnhof gehen wir zur Markthalle, Mercado de la Ribera (Markt am Fluss) ist einer der größten überdachten Märkte Europas. Hier stärken wir uns für die Stadtbesichtigung, denn an diesen Köstlichkeiten können wir einfach nicht vorbeigehen. Wir füllen uns einen Teller mit Pintxos und dazu genehmigen wir uns ein Glas weißen Txakoli. Die Entscheidung war gut, der Besuch der Markthalle ist ein absolutes Muss und die Pintxos, die baskischen Version der spanischen Tapas, muss man unbedingt probieren.

Am Fluß vorbei spazieren wir Richtung Guggenheim-Museum. Wir sehen die Fußgängerbrücke Zubizuri, die einem aufgeblähten Segel nachempfunden ist. Dann an der 244 m langen und 26 m breiten Schrägseilbrücke Puente La Salve ( erste Schrägseilbrücke Spaniens) vorbei zum Guggenheim-Museum. Dieses Museum ist schon von außen ein Gesamtkunstwerk, Form und Material versuchen sich gegenseitig die Show zu stehlen. Aber gerade die kippenden Ebenen und fantastisch geometrischen Formen mit den unterschiedlichen Materialien machen den besonderen Reiz dieses Gebäudes aus. Nicht alle finden das Gebäude ansprechend, sie betiteln es als Hundehütte für Puppy. Puppy ist eine 12,4 m hohe Hunde-Blumen-Skulptur, die eigentlich nur im Eröffnungsjahr (1997) dort stehen sollte. Doch nach Protesten der Bevölkerung durfte der Puppy stehen bleiben und wird jedes Frühjahr neu mit Blumen bestückt. Der Puppy hat ein ausgetüfeltes inneres Bewässerungssystem. So bleibt Puppy Fell immer schön frisch und bunt.

Ein wahres Meisterwerk der Architektur ist das Guggenheim-Museum in Bilbao, gefüllt mit zeitgenössischer und moderner Kunst. Gestaltet wurde es von dem kanadisch-amerikanischen Architekten Frank Gehry.

An der anderen Uferseite des Nervión wandern wir zurück in die Altstadt.

Bei der Markthalle machen wir noch eine Pause mit einem Glas Sangria und ein paar Pintxos. Wir genießen die Leckereien draußen am Ufer des Nervión

Dann geht es mit dem Bus zurück zum Stellplatz.

Die Stadt Bilbao hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt auf der nächsten Reise wieder vorbei.

weiter geht es nach San Sebastian

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2017

Pomarao – Mertola

C=Pomarao        D=Mertola
Von Pomarao ist es nicht weit bis Mertola, nach einer 3/4 Std. sind wir auf dem Parkplatz unterhalb der Burg.

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Wir stehen nicht alleine auf dem Parkplatz.

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Wir machen uns gleich auf den Weg zur Burg.

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Bei der Kirche machen wir als erstes Station. Die Kirche „Igreja Matriz“  war früher eine Moschee und wurde im 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Innen besteht der quadratische Raum aus 16 Gewölben, die von 9 Säulen gestützt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Oben auf der Burg erwartet uns eine grandiose Aussicht auf die Altstadt von Mertola und die Berge rund um Mertola.

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Wir sehen die Brücke über die Guadiana und auch die schöne alte Brücke über die Ribeira de Oeiras.

 

Dann sehen wir uns die Burg an.

 

Wir wandern durch die engen Gassen der Altstadt und am Ufer des Guadianas vorbei.

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Auf einer Tafel bei einem Gebäude (gegenüber vom Rathaus) sieht man, wie hoch bei einer Flut am 7.12.1876 das Wasser vom Guadiana gestiegen ist – kaum vorstellbar!
Denn die Stadt liegt so hoch über dem Fluss.

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Das Wasser stand bis zur oberen Sprosse der Fenster

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Mertola ist eine sehenswerte Stadt.

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Mertola nach Ameixial

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2017

Manta Rota – Pomarao


A=Manta Rota     B=Vila Real     C=Pomarao 
Wir sagen Tschüss Manta Rota, es war sehr schön und wir kommen bestimmt wieder.
Auch von unseren Freunden verabschieden wir uns, einige bleiben noch und andere fahren weiter nach Monchique.

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Unser nächstes Ziel heißt Pomarao am Fluss Guadiana dicht an der spanischen Grenze.

Aber zuerst fahren wir zum Gasttanken nach Vila Real und kaufen dort beim Lidl ein. Denn in Pomarao gibt es keinen Bäcker und keinen sonstigen Laden. Gut versorgt machen wir uns auf den Weg.

 

Wir fahren an zwei Stauseen vorbei und durch eine hügelige Landschaft.

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Das erste Stück (IC 27) geht noch über gut ausgebaute Straßen, doch ab Mertola wird es enger. Der Weg ist nur noch einspurig und es geht bergauf und bergab.

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Aber gut das wir von Vila Real diesen Weg gewählt haben und nicht den kürzeren über Spanien, denn diese Straße ist kurz vor dem Dorf wegen eines Erdrutsches gesperrt (seit Anfang Dez.2016).

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Dann liegt das kleine Dorf Pomarao vor uns, die Straße geht steil bergab und kurz vor dem Fluss müssen wir im spitzen Winkel abbiegen.

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Durch einen Engpass kommen wir zum Wohnmobilplatz.

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Auf dem großen Platz finden wir noch einen Stellplatz direkt am Fluss. So haben wir eine wunderschöne Aussicht auf die Guadiana.

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Am nächsten Morgen hängt ein dickes graues Tuch vor unseren Fenstern! Es ist der Nebel und der lässt den Fluss und die Berge verschwinden.

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Aber die Sonne schafft es zu uns durchzudringen und sie löst den Nebel auf.

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Heute besuchen wir das Restaurant Tradicional „A Maria“.  Es liegt gleich am Ortseingang wenn man über die Brücke von Spanien kommt.

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Wir bestellen den Hauswein.

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Als Gerichte stehen 3 zur Auswahl: Fisch, Hähnchen  oder Schweineschnitzel (Peixe, Frango oder Lombo) jedes Gericht kostet 7€. Das kleine Lokal ist einfach, aber das Essen hat gut geschmeckt.

 

Am Nachmittag erkunden wir die Gegend und laufen ein Stück flussaufwärts. Noch gut zu sehen ist die alte Eisenbahntrasse (mit Tunnel), die das Erz aus dem nahe gelegenen Bergwerk nach Pomarao transportierte. Pomarao hatte eine Erzverladestation, die Reste der Holzkonstruktion kann man immer noch sehen.

 

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Der nächste Tag beginnt mit Regen und die Aussichten auf Sonnenschein sind schlecht. Das wird ein Indoorday! Uwe kümmert sich um eine USB Steckdose, sie funktioniert nicht mehr. Der Grund ist eine durchgebrannte Sicherung. Eigentlich kein Problem, aber die Sicherung befindet sich unter dem Beifahrersitz, der dafür ausgebaut werden muss.

Mittags testen wir das zweite Restaurant hier im Dorf. Es liegt direkt am Fluss und hat den Namen „Café do Cais“.

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Die zwei schönen Terrassen mit Blick auf den Fluss ignorieren wir, weil es kalt und nass ist. Deshalb setzen wir uns in die gemütliche Gaststube.

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Wir wählen zwei typisch portugiesische Gerichte, Fisch (Bacalhau a Bras) und Schweinefleisch mit Muscheln (Carne de Porco a Alentejana) (je 7,80€). Beides schmeckt wirklich sehr lecker. Als Abschluss gibt es noch Espresso und eine portugiesische Nachspeise.

Da wir unsere Teller leer gegessen haben, bessert sich das Wetter und die Sonne lässt sich sehen.
Gegen Abend werden wir noch mit einem tollen Regenbogen belohnt.

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Pomarao nach Mertola

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2016

Zurück in Deutschland

Unser erster Halt in Deutschland ist der Stellplatz in Waldkirch bei Freiburg. Der Stellplatz hat 10 Plätze und liegt direkt beim Sportplatz. Zur City von Waldkirch ist es nicht weit. Hier übernachten wir gerne und freuen uns immer auf den leckeren Leberkäse von der Metzgerei Winterhalter. Im Laden kann man gut einkaufen und auch leckere Speisen direkt vor Ort genießen.

 

Eine letzte Station vor unserer Heimkehr machen wir in Hann. Münden.
Leider ist das Wetter nicht mehr perfekt.

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Der Stellplatz  in Hann. Münden „Am Weserstein“ liegt dicht bei der City und hat 30 Plätze. Leider war die Parkfläche diesmal etwas eingeschränkt, weil ein Jahrmarkt aufgebaut war und einen Teil der Wohnmobilplätze blockierte.

Hann. Münden ist fast vollständig von Wasser umgeben, die Stadt gefällt uns und wir werden bestimmt noch öfter hier Pause machen. Bekannt durch dieses hier:

„Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büßen müssen
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weserfluss“

 

Am nächsten Tag geht es Richtung Heimat.

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Es ist wieder sonnig, aber recht frisch…… nun heißt es wieder Socken an

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Ende der Tour 2016

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2014

Frankreich

Dienstag, 1.4.2014
Blanes – Le Boulou (134km)

Wir verlassen Spanien und fahren nach Le Boulou in Frankreich.

Bevor wir auf die Schnellstraße N11 fahren, suchen wir noch in Blanes nach einer Gastankstelle. Die Gastankstelle finden wir, aber es scheitert an einem passenden Adapter. Im nächsten Jahr werden wir eine Gastankflasche fest einbauen und die passenden Adapter gibt es dann dazu. In Portugal konnte man auch unsere normalen Gasflaschen (11 Kg) befüllen lassen, die Tankstellen hatten die passenden Adapter. Wir hoffen, unser Gasvorrat reicht bis Deutschland, denn auch in Frankreich haben wir keine Möglichkeit unsere deutsche Gasflasche zu tauschen oder zu befüllen.

Der Womoplatz in Le Boulou liegt sehr schön, dicht bei der kleinen Stadt und mit Blick in ein Tal. Die Plätze sind etwas schräge, aber mit Keilen stehen wir einigermaßen gerade. Durch die Bäume hat man nicht an allen Plätzen TV Empfang, aber wir haben Glück.

Entsorgung kostet 2 Euro – kein Grauwasser Abfluss (WC-Box unter den Abfluss stellen).

Keine gute Frischwasserversorgung. Das ist leider bei vielen Stellplätzen so. Der Frischwasserhahn ist zu dicht beim Toilettenausguss oder Spülhahn für die WC-Box. Das finden wir unhygienisch und verzichten dann lieber aufs Frischwasser tanken. Zu oft haben wir schon beobachtet, dass beim Frischwasserhahn die Toilettenbox gespült wird.

weiter:

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