2020, Uncategorized

Arnis – Schleswig

Es geht weiter an der Schlei vorbei bis nach Schleswig. Ganz am Ende des Fjords liegt die Wikinger-Stadt Schleswig. Wir fahren zum Stellplatz „Wohnmobilhafen am Schleswiger Stadthafen“, aber leider ist hier kein Platz mehr frei. Schade, der Stellplatz liegt wirklich günstig für eine Stadtbesichtigung. Wir fahren zur nächsten Marina und zwar zum Wikingerturm.

Der Wikingturm ist ein markantes Wohnhochhaus (achteckige Gebäude) mit 29 Stockwerken und eine Gesamthöhe von 90 Metern. Gleich daneben befindet sich der „Wikingerhafen“ mit 8 Stellplätzen für Wohnmobile. Wir haben Glück und finden einen Platz gleich an der Hafenkante.

Wir machen die Räder klar und fahren los Richtung Stadt. Erstes Ziel ist Schloss Gottorf. Früher lebten in diesem Prachtbau die Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf, heute beherbergt das Schloss zwei Museen. Aber wegen Corona lassen wir das aus. Steht für später auf dem Programm.

Vom Schloss geht es weiter zum Herkulesteich mit dem Gottorfer Globus und dem Barockgarten. Der Gottorfer Globus (17. Jahrhundert) war weltberühmt und gilt als das erste Planetarium der Geschichte. Der Nachbau dieses astronomischen Wunderwerks fasziniert heute nicht weniger. Hinter dem Gebäude mit dem Globus befindet sich ein Barockgarten, aber der war leider auch geschlossen.

Im Fenster kann man den Globus erkennen.
Der Weg zum Barockgarten

Dann fahren wir Richtung Stadt und kommen am Denkmal des Schleswig-Holstein-Lieds vorbei. An dieser Stelle wurde zum ersten mal dieses Lied mit dem Text „Schleswig-Holstein meerumschlungen“ gesungen. Das Glockenspiel in der Stadt spielt es jeden Mittag 12 Uhr und um Mitternacht ist es im Radio auf RSH zu hören.

In der Stadt genehmigen wir uns ein leckeres Eis und dann geht es zurück zum Wohnmobil. Schleswig werden wir bestimmt noch öfter besuchen und dann auch zum Wikingermuseum nach Haithabu fahren. Ebenfalls das Fischerdorf Holm werden wir erkunden.

Blick vom Wikingerturm auf die Stadt Schleswig

weiter geht es an den Nordostseekanal nach Schacht-Audorf

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2020

Langballigau – Maasholm

17.09.
Von einem Hafen zum nächsten Hafen. Maasholm hat ebensfalls direkt am Hafen einen Stellplatz. Bei unserer Ankunft in Maasholm am Seglerhafen stoppt der Platzwart uns vor der Schranke. Er muss erst sehen, ob noch ein Platz für uns frei ist. Kurze Zeit später öffnet er für uns die Schranke und wir können auf den Stellplatz. Glück gehabt, den letzten Platz erwischt. Wir stehen eng im vorderen Bereich. Aber egal, wir sind hauptsächlich zum Radfahren hier. Eine Fahrradtour entlang der Schlei steht schon lange auf unserem Plan.

Wir machen die Räder klar und machen eine kleine Radtour zum Gut Oehe.

Zum Gut Oehe ca. 10km

Auf dem Gut Oehe gibt es ein Restaurant/Café und hier machen wir eine Pause. Anschließend fahren wir durch den kleinen Ort Maasholm und genehmigen uns am Hafen noch ein leckeres Eis.

2. Tag 18.09. Hafentag

Heute wollen wir mit dem Fahrrad von Maasholm nach Kappeln.

Kappeln – 21km

Gegen 18:00 sind wir zurück in Maasholm. Ein absolutes Muss in Maasholm: Die Currywurst im Imbiss am Hafen (Udo´s Imbiss). Sie ist bekannt als die „Beste Currywurst von Schleswig-Holstein) und sie schmeckt wirklich besonders gut.

Die Abendsonne genießen wir wieder im Hafen von Maasholm.

nächstes Ziel ist die kleinste Stadt Deutschlands: Arnis an der Schlei

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2020

Husum – Langballigau

Von der Nordsee zur Ostsee, wir fahren einmal quer durch Schleswig-Holstein. Unsere dänischen Seglerfreunde sind zur Zeit mit ihrer Vindö im Hafen von Langballigau.

Deshalb fahren wir zum Stellplatz nach Langballigau. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen.

Aussicht vom CP Langballigau

Der Stellplatz gehört zum Campingplatz Landballigau. Wir erwischen den letzten freien Platz.

Zusammen mit unseren Freunden unternehmen wir eine Fahrradtour nach Unewatt.

Unewatt das „Dorf mit Museum und ein Museum mit Dorf„! Es leben ca. 70 Menschen in diesem Museumsdorf und sie dokumentieren das ländliche Leben und Arbeiten in vergangenen Zeiten. Leider fällt alles wegen Corona aus und die Häuser sind geschlossen. Schade, aber wir wandern trotzdem durchs Dorf und verschaffen uns einen Überblick. Der Rundweg durch das Museumsdorf hat eine Wegstrecke von 1,7 km

Nach dem gemeinsamen Ausflug speisen wir beim kleinen Griechen. Der Imbiss „OstseePerle“ mit griechischen Gerichten, freundlicher Bedienung und Aussicht auf die Ostsee liegt am Strandweg. Das Essen war super lecker und uns hat es dort sehr gut gefallen.

2. Tag 16.09. Hafentag

Wir bleiben noch einen weiteren Tag auf dem schönen Platz und erkunden die Gegend mit dem Fahrrad.

Immer am Wasser vorbei – Tour Habernis 21km

Insgesamt 21 km mit einem Picknick am Wasser.

Zurück in Langballigau gönnen wir uns eine leckere Currywurst. Anschließend sitzen wir im Cafe am Hafen und genießen die tolle Aussicht.

weiter geht es zum nächsten Hafen, Maasholm

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2020

Nordtour – 1. Stopp: Osterhever

11.09.
Für die nächsten Tage haben die Wetterfrösche sonniges Spätsommerwetter vorhergesagt. Wir wollen die Gelegenheit nutzen und noch eine Tour mit dem Womo unternehmen. Diesmal geht es nordwärts.

Wir fahren quer durch Schleswig-Holstein bis auf die Eiderhalbinsel. Den Westerhever Leuchtturm steht auf der Halbinsel und den haben wir noch nicht besucht! Das wollen wir jetzt nachholen. Beim Biobauern finden wir in der Nähe des Leuchtturms einen Stellplatz.

Der Stellplatz am Wattenmeer kostet 25€ incl. Ver-/Entsorgung /Strom. Gleich bei der Einfahrt gibt es eine Milchtankstelle, hier gibt es frische Milch und Produkte vom Bio-Bauernhof. Der Stellplatz liegt nur 250m vom Nordseedeich entfernt. Wir nehmen gleich die Fahrräder runter und machen eine kleine Fahrradtour. Erst mal zum Deich und dann in den kleinen Ort Osterhever.

12.09.
Am nächsten Tag muss Uwe einen Plattfuß reparieren. Im Reifen von Karins Fahrrad steckte ein spitzer Stein. Ein Plattfuß trotz unplattbarem Schlauch! Mittags regnet es und so verschieben wir die große Fahrradtour auf den nächsten Tag. Am Nachmittag in einer Regenpause fahren wir mit den Rädern zum Hafen Everschopsiel, der ist ganz in der Nähe.

13.09. Sonntag
Heute ist es trocken, die Sonne scheint, aber es weht heftig. Wir haben ja E-Bikes und da dürfte der starke Wind kein Problem werden. Bis zum Leuchtturm sind es ca. 15km.

Hin und Zurück 30km

Vor dem Deich im Imbiss legen wir eine Pause ein, wir bestellen Kaffee und Fischbrötchen.

Dann geht es weiter mit dem Fahrrad über den Deich bis zum Leuchtturm.

Wir müssen auf dem Fahrradweg immer wieder abstoppen, da viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind.

Da ist er, der Westerhever Leuchtturm

Leider können wir den Leuchtturm nicht besichtigen, alles ist wegen Corona geschlossen.

Auf dem Rückweg haben wir Rückenwind und es fährt sich sehr entspannt. Im Kirchspielkrug in Westerheve legen wir einen Stopp ein. Hier stärken wir uns für das restliche Stück. Das Essen ist lecker, aber es dauert fast 3/4 Std. bis wir unser Essen serviert bekommen.

Nachmittags sind wir wieder zurück auf dem Bio-Bauernhof. Wir packen die Räder aufs Womo, entsorgen und fahren weiter zum nächsten Stellplatz, der nur 13km entfernt ist. Der Stellplatz heißt Roter Haubarg und ist kostenlos. Es ist der Parkplatz vom Restaurant „Roter Haubarg“. Das Café im Bauernhof aus dem Jahr 1647 lädt zu Kuchen und Lammgerichten nach friesischer Rezeptur ein. Wir parken das Womo und spazieren zum Restaurant.

Die Nacht war sehr ruhig. Am nächsten Tag (immer Montags) hat das Restaurant geschlossen. Wir fahren weiter nach Husum…..

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2020

Norddeich – Neuharlingersiel

Heute (28.8.) beginnt der Tag grau-in-grau und nass ist es auch. In einer Regenpause fahren wir zur Ver- und Entsorgung. Anschließend geht es Richtung Neuharlingersiel.

Der Stellplatz in Neuharlingersiel liegt direkt an der Nordsee und man kann auch auf den Hafen schauen. Als wir gegen 11:00 auf dem Stellplatz ankommen, gibt es noch reichlich Platz, sogar in der ersten Reihe.

Wir warten einen Moment ab, gehen dann als das Wetter sich bessert zum Hafen und Richtung Städtchen.

Ein Krabbenbrötchen kostet 9,90€, da verzichten wir und nehmen ein anderes Fischbrötchen.

Später laufen wir noch mal ans Wasser weil das Licht so schön ist.

Ab Nachmittag ist der Stellplatz voll belegt.

Dieser Stellplatz gefällt uns sehr gut, wir kommen bestimmt mal wieder.

weiter nach Wilhelmshaven/Schleuseninsel

Saison 2020

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2020

Kleine Auszeit

Während der Corona-Zeit nehmen wir eine kleine Auszeit und fahren mit dem Wohnmobil ein paar Tage Richtung Westen.

Wir starten bei Regenwetter.

  1. Tag Kaltenkirchen – Drachten – Bunde (26.08.2020)

Allerdings ist unser erstes Ziel Drachten in den Niederlanden. Wir wollen sehen, ob unsere Carina das Jahr im Wasser (in der Halle) gut überstanden hat.

Carina ist ok, die Batterien sind noch voll, die Bilge ist trocken, sie ist nur etwas eingestaubt.

Wir fahren gleich wieder zurück nach Deutschland und übernachten auf dem Stellplatz in Bunde. Das Wetter bessert sich.

2. Tag: Bunde – Norddeich (27.08.2020)

Am nächsten Tag fahren wir von Bunde nach Norddeich. Auf dem Stellplatz „Womopark-Norddeich“ finden wir keinen freien Platz. Also weiter zum zweiten Platz in Norddeich, Wohnmobilhafen „Am Ocean Wave“. Dieser Platz ist viel größer und liegt dichter bei der Stadt. Hier finden wir einen Platz auf der Wiese.

Wir spazieren über den Deich zum Hafen und dann durch den Ort.

Am Nachmittag füllt sich auch dieser großer Stellplatz.

weiter geht es nach Harlingersiel……..

Saison 2020

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2020

Ayamonte – Vila Real – Manta Rota

Bevor wir über die Grenze fahren, füllen wir unsere Lebensmittelvorräte in Ayamonte beim Supermarkt Mercadona auf.

Portugal wir kommen

Gleich über die erste Ausfahrt in Portugal verlassen wir die Autobahn, denn sie ist mautpflichtigt. Unser erstes Ziel ist Vila Real de St. Antonio. Der Stellplatz ist nicht besonders schön, aber für eine Nacht ok. Er liegt direkt am Fluss Guadiana und dicht bei der Stadt. Vila Real hat eine nette Einkaufsmeile (Handtücher und Tischdecken in jedem Geschäft) und nette Cafés und Restaurants.

Am nächsten Morgen fahren wir schon sehr früh zum Stellplatz in Manta Rota. Der Stellplatz ist in dieser Zeit (Jan.-März) immer sehr gut besucht und wir müssen früh vor der Schranke stehen, um einen Platz zu bekommen. Um 7:30 stehen schon 2 Wohnmobile in Warteposition.

9:20 Uhr öffnet sich auch für uns die Schranke und wir bekommen einen Platz. Einige Bekannte und Freunde treffen wir hier und jetzt freuen wir uns auf ein paar schöne Wochen in Manta Rota.

Manta Rota

Unsere Zeit an der Algarve

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2020

Barbate – Cádiz – Gibraleón – Ayamonte

Nachdem uns der Sturm noch einen weiteren Tag in Barbate festgehalten hat, geht es heute weiter. Wir fahren überwiegend Autobahn bis Cádiz.

Tschüss Barbate

Der Stellplatz (CC Sitecode: 40896) in Cádiz liegt dicht bei der Altstadt. Der Parkplatz ist nicht schön, aber ideal für eine Stadtbesichtigung. Hier stehen wir sicher und günstig (3€ – 24.Std.).

Wir machen uns gleich auf den Weg in die Altstadt. Cádiz ist eine alte spanische Hafenstadt in der Region Andalusien, sie liegt auf einer Landzunge und ist fast allseitig vom Meer umschlossen.

Von Cádiz fahren wir zu einem Stellplatz nördlich von Huevla. Der Stellplatz in Gibraleón ist kostenlos. Im Ort gibt es einen Supermarkt (Mercadona).

Am nächsten Tag fahren wir nach Ayamonte zum Stellplatz am Hafen (CC Sitecode: 50036).

Anschließend über die portugiesische Grenze nach Vila Real de St. Antonio (CC Sitecode: 11420) und dann Manta Rota.

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2020

Almayate – Gibraltar

Wir verlassen Almayate und verabschieden uns von der „Costa Plastica“ oder auch „Mar del Plástico“. Direkt am Meer sehen wir kaum Gewächshäuser, aber auf der Weiterfahrt liegt ein Meer von Plastik in der Landschaft. In der Sonne reflektieren die Plastikflächen das Licht und es sieht aus, als wären es riesige Seen.

Durch die Reflexion der Sonnenstrahlen ist die durchschnittliche Temperatur in den vergangenen 25 Jahren um 0,3 Grad pro Jahrzehnt gesunken – während sie im Rest Spaniens im selben Zeitrahmen um 0,5 Grad gestiegen sind. Es betrifft die Region um Almeria und Malaga. Sehr gut auf dem Satellitenbild zu sehen.

Wir fahren über die Küstenstraße, mal auf der A7 und mal auf der N-340.

Gegen Mittag sehen wir den „Affenfelsen“. Beeindruckend wie er da so im Meer steht

In der Alcaidesa Marina in La Linea suchen wir uns einen Stellplatz. Dieser Platz gefällt uns sehr gut, wir schauen direkt auf die schönen Schiffe im Hafen.

Der Grenzübergang nach Gibraltar liegt dicht beim Stellplatz. So sind wir schnell in England. Gibraltar kennen wir schon von früheren Besuchen, zuletzt mit dem Katamaran Titus.

Über die Landebahn

Wir bummeln über die Mainstreet bis zur Queensway Quay Marina. So besuchen wir auf unserer Wohnmobiltour eine weitere Station des Überführungstörns von Titus.

Morgen geht es weiter, Barbate ist unser nächstes Ziel

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2020

Almerimar – Almayate

Vom Hafen Almerimar fahren wir ein Stück weiter südlich zum Hafen Caleta de Vélez.

Leider können wir den Stellplatz am Hafen nicht anfahren. Der Stellplatz ist zwar nicht voll belegt, aber der Automat gibt die Schranke nicht frei. Wenn man eincheckt, dann bleibt der Platz 24 Stunden vom Automat geblockt. Kommt man also abends spät auf den Platz und fährt morgens früh wieder raus, dann bleibt der Platz trotzdem bis abends gesperrt

So müssen wir weiter, leider, obwohl es auf dem Stellplatz noch freie Plätze gibt.

Ein paar km weiter liegt der Stellplatz Almayate, hier haben wir Glück und finden einen freien Platz.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Fahrrad nach Caleta und genießen die schöne Promenade und die Sonne.

Weiter geht es nach Gibraltar

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