2019

Costa de Lavos – Viseu

Von unseren Freunden haben wir einen Tipp bekommen, dass es in Viseu eine ganz tolle Fahrradstrecke gibt. Der Weg heißt: Ecopista Dão und führt ca. 50 km entlang der alten Bahnstrecke von Viseu bis nach Santa Comba Dão. In Viseu gibt es einen Stellplatz und dort fahren wir hin.

133km

Bei Figueira do Foz überqueren wir den Mondego.

In Montemor-o-Velho fahren wir zum Tanken und Einkaufen beim Intermarché und Lidl. Dann geht es durch die Bergwelt ins Centro von Portugal. Nach 133km haben wir unser Ziel den Wohnmobilstellplatz „Area de Serviço“ in Viseu erreicht.

Vom Wohnmobilstellplatz laufen wir zu Fuß zur Stadt. Um ins historische Zentrum zu kommen, nutzen wir die kostenlose Seilbahn.

Auf dem Kirchhof der Kathedrale von Viseu beginnen wir unseren Stadtspaziergang.

Weiter geht es durch die Stadt, zur Skulptur von Aquilino Ribeiro (gest. 27. 5.63). Er war ein portugiesischer Schriftsteller, der auch eng mit Deutschland verbunden war, er bereiste Deutschland und schrieb Reiseberichte für die portugiesische Zeitung A Pátria.

Weiter geht es zum Rossio, ein kleiner Park mit einem Café mitten in der Stadt.

Mit der Seilbahn fahren wir wieder runter zum Wohnmobilstellplatz.

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Am nächsten Tag machen wir unsere Fahrräder klar. Wir wollen den Ecopista Dão erkunden.

Fast 50km Bahnstrecke wurden in einen Fahrradweg umgewandelt. An einem ehemaligen Bahnhof, jetzt ein Café, machen wir eine Pause.

Der Radweg ist durchgängig asphaltiert und in 3 Abschnitte unterteilt. Wir befahren den erste Abschnitt mit rot gestrichenem Asphalt für ca. 12,5km, dann kehren wir um.

Uns hat die Strecke sehr gut gefallen und beim nächsten Mal radeln wir dann noch ein Stück weiter.

weiter geht es nach Porto, Campingplatz in Vila Nova de Gaia

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2019

Foz do Arelho – Batalha – Fatima

März 2019

Wir sagen dem Meer vorerst Tschüss. Es geht jetzt ins Landesinnere nach Batalha.

Batalha war Schauplatz für Portugals wichtigste Schlacht, die Batalha de Aljubarrota (1385). Durch diesen Kampf sicherte sich Portugal die Unabhängigkeit von Kastilien. König João I. errichtete das Mosteiro da Batalha, es gilt als das schönste Kloster Portugals. Das Kloster wurde 1983 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Wir beginnen mit der Besichtigung der Kirche, Grabkapelle und dem Kapitelsaal. In der Grabkapelle befindet sich das Königsgrab von König Johann, seiner Gattin und den königlichen Nachkommen, der bekannteste Sohn ist Dom Henrique o Navegador (Heinrich der Seefahrer).

Der Kreuzgang misst 50 x 50m.

Das Brunnenhaus ist besonders aufwändig gestaltet, das Händewaschen vor dem Betreten des Refektoriums symbolisierte einen sauberen Lebensstil.

Auf dem Platz vor dem Kloster (Largo Do Mosteiro) sitzen wir bei einem Glas Wein mit Tapas und genießen die Sicht auf das prächtige Gebäude.

Wir sind beeindruckt von der Größe des Mosteiro da Batalha, aber auch von der gotischen Pracht und der manuelinische Extravaganz dieses Klosters.

Nach der kleinen Stärkung geht es weiter zum weltberühmten Wallfahrtsziel Fátima. Der Weg führt uns über eine kurvenreiche Strecke durch die Berge.

Die Stadt Fátima hat keine Altstadt und auch fehlt ihr der typische portugiesische Flair, aber wegen der Wallfahrtsstätte lohnt sich ein Besuch. Der Kirchenvorplatz ist der Größte der Welt.

1928 wurde die Basilika des Rosenkranzes (Basílica de Nossa Senhora do Rosário) als röm.kath. Kirche zu Ehren der Marienerscheinungen von Fátima gebaut. Der kreuzförmige Grundriss ist 70,5 Meter lang und 37 Meter breit und wurde komplett mit Steinen aus der Region gebaut. Der Turm ist 65m hoch und trägt eine Bronzekrone (Gewicht von 7000 Kilogramm) und ein Kreuz.

Die neue Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit mit annähernd 9000 Sitzplätzen die viertgrößte katholische Kirche der Welt und der bislang größte Kirchenneubau des 21. Jahrhunderts (2009).

Im Hintergrund die neue Basilika

Es gibt einen sehr großen Besucherparkplatz und auf diesem sind auch Plätze für Wohnmobile ausgewiesen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Costa de Lavos in der Nähe von Figueira da Foz.

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2017

Pomarao – Mertola

C=Pomarao        D=Mertola
Von Pomarao ist es nicht weit bis Mertola, nach einer 3/4 Std. sind wir auf dem Parkplatz unterhalb der Burg.

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Wir stehen nicht alleine auf dem Parkplatz.

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Wir machen uns gleich auf den Weg zur Burg.

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Bei der Kirche machen wir als erstes Station. Die Kirche „Igreja Matriz“  war früher eine Moschee und wurde im 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Innen besteht der quadratische Raum aus 16 Gewölben, die von 9 Säulen gestützt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Oben auf der Burg erwartet uns eine grandiose Aussicht auf die Altstadt von Mertola und die Berge rund um Mertola.

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Wir sehen die Brücke über die Guadiana und auch die schöne alte Brücke über die Ribeira de Oeiras.

 

Dann sehen wir uns die Burg an.

 

Wir wandern durch die engen Gassen der Altstadt und am Ufer des Guadianas vorbei.

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Auf einer Tafel bei einem Gebäude (gegenüber vom Rathaus) sieht man, wie hoch bei einer Flut am 7.12.1876 das Wasser vom Guadiana gestiegen ist – kaum vorstellbar!
Denn die Stadt liegt so hoch über dem Fluss.

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Das Wasser stand bis zur oberen Sprosse der Fenster

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Mertola ist eine sehenswerte Stadt.

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Mertola nach Ameixial

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2016

Porto

Porto-Bildergalerie vom Besuch im Frühjahr 2016

Porto ist eine lebhafte und sehr beliebte Stadt, sie hat eine faszinierende Geschichte und bietet für alle Touristen interessante Attraktionen.

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Porto ist die heimliche Hauptstadt und die zweitgrößte Stadt in Portugal nach Lissabon.

Diesmal erkunden wir das Ribeira Viertel sehr genau.

Die prachtvolle „Dom Luis I“ Brücke verbindet Porto und Vila Nova de Gaia. Von der berühmten Brücke geht es Stufe für Stufe runter an den Douro.

Es ist ein sehr altes Viertel mit Häusern, die teilweise einen Rernovierungsstau haben. Etwas Spröde und nicht alles neu und glatt. Das ist der etwas herbe, aber auch liebenswerte Charme dieser Stadt, den wir lieben. Die Street-Art-Szene verschönert die Ruinen und setzen das verfallene Stadtbild erneut in Farbe.

Das Labyrinth der engen Gassen und die kunterbunten Häuser im Ribeira Viertel mögen wir sehr.

Ribeira liegt direkt am Douro und hat viele kleine Bars und Restaurants in denen man gerne sitzt und genießt.

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Die Portwein Fässer wurden früher mit den Rabelo Booten auf dem Fluss Douro transportiert.

Weiter geht es zur Praça da Liberdade mit dem Monumento a Garrett und der Stadthalle (Camara Municipal) von Porto, am Ende der Avenida dos Aliados.

Die Hauptgeschäftsstraße von Porto ist die Santa Catarina.

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Aber genauso interessant sind die Nebenstraßen mit den vielen kleinen Geschäften

Wegen der vielen barocken Kirchen wird Porto auch als „Barockstadt“ bezeichnet. Die Igrexa de Santo Ildefonso, mit Azulejos geschmückte Außenfassade, wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

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Auf dem Platz vor der Kirche sitzen die wahren Herren der Stadt und klönen über Gott und die Welt.

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Wie auch in Lissabon fährt hier noch die Tram

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Der Tag geht langsam zu Ende, wir sind müde gelaufen und warten auf den Bus.

_mg_8718Busstation an der  in der Nähe der berühmten Brücke „Ponte Luis I“

Es geht zurück zum Wohnmobilstellplatz „Parque Biologico de Gaia“ in Avintes .

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Dort lassen wir den Tag ausklingen mit einem Vinho Tinto vom Douro.

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2014 waren wir ebenfalls in Porto, davon gibt es eine Menge Fotos: hier

Portugal verlassen wir im Norden kurz hinter Braganca

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2016

Westküste Portugal

März 2016
Von Portimao bis Lissabon

 

Abschied von den Freunden in Portimão und der Himmel weint……_mg_8332

Von Portimão fahren wir über Landstraßen nach Norden bis kurz vor Sines, das Wetter bessert sich und lässt die Landschaft besonders schön aussehen.

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In Porto Covo übernachten wir auf dem Stellplatz mitten im Ort.

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Im Porto Covo ist nicht viel los, wir sind fast alleine unterwegs.

An der wilden Küste rauschen die Wellen an Land und bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel.

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Wir können uns nicht satt sehen und gehen von einer Bucht zur nächsten.

Über eine Treppe gelangen wir runter an den Sandstrand.

Am nächsten Tag verlassen wir Porto Covo und fahren weiter Richtung Norden. Die Straße führt durch riesige Korkwälder. Deutlich sieht man die geschälten Stämme.

 

Wir fahren zum Cabo Espichel, die südwestliche Landspitze der Halbinsel Setuba. Es ist nicht weit von Sesimbra, wir folgen der N379. Es lohnt sich diese Landzunge mit der wilden und schroffen Landschaft und den riesigen Klippen zu besuchen. Überwiegend ist es eine verlassene, karge und unbewohnte Landschaft, aber mit atemberaubenden Aussichten.

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Der unbändige Atlantik hat diese Küste über Jahrhunderte geformt.

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Auf dem Parkplatz stellen wir das Womo ab

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und laufen Richtung Leuchtturm,

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einem der wichtigsten Leuchttürme an der Lissabonner Küstenstrecke. Schon seit 1430 stand hier immer ein Leuchtturm, der heutige sechseckige Leuchtturm aus dem Jahre 1790 ist in klaren Nächten bis zu 22 Meilen zu sehen.

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Oben am Rande der Klippe steht das Santuario de Nossa Senhora, eine Barockkirche.

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Gleich daneben zwei lange Gebäude mit vielen kleinen Räumen, die den Pilgern, die zum Cabo Espichel kamen, als Unterkunft dienten. Man nannte diese Herberge auch „Haus der Kerzen“. Wir spazieren einmal um diese Anlage, einiges müsste dringend renoviert werden.

 

Die kleine Kapelle der Ermida da Memória liegt dicht am Rande der Klippe, sie war vor langer Zeit ein bedeutendes Wallfahrtsziel in Portugal. An dieser Stelle hatte ein Fischer eine Erscheinung der Jungfrau Maria (14. Jh). Der Legende nach ritt die Heilige Maria auf einem riesigen Maultier die fast senkrechten Klippen empor.

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Die Fußabdrücke des Maultiers in den Klippen blieben sichtbar und wurden später als die Fußabdrücke von Dinosaurier identifiziert. Die Vision kann man in der Kapelle bewundern, sie ist traditionell mit blau-weißen Kacheln dargestellt. So wurde der Ort zu einem sehr bekannten Wallfahrtsort. Die Kirche und die Herberge (Santuario de Nossa Senhora) wurden später gebaut.

Zum Übernachten fahren wir auf den Campingplatz „Forte do Cabalo“ in Sesimbra. Der Platz hat eine ziemlich steile und schmale Zufahrt.

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Wir suchen uns ganz oben einen Platz und stehen dort ganz alleine in einer Gasse.

Nach einem kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg in die Stadt, aber erstmal einen Abstecher zum Hafen.

Am Strand vorbei geht es nach Sesimbra.

Im Cafe „Fortaleza“ machen wir Pause und genießen beim Sonnenuntergang ein Glas Wein.

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Über den Strandweg geht es zurück zum Campingplatz.

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Als wir auf dem CP ankommen ist es dunkel.

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Am nächsten Tag fahren wir nach Lissabon. Wir wählen wieder den Campingplatz Parque Campismo Monsanto“. Er liegt zentral und die City ist mit dem Bus gut erreichbar.

Stadtbesichtigung Lissabon

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