2019

Foz do Arelho – Batalha – Fatima

März 2019

Wir sagen dem Meer vorerst Tschüss. Es geht jetzt ins Landesinnere nach Batalha.

Batalha war Schauplatz für Portugals wichtigste Schlacht, die Batalha de Aljubarrota (1385). Durch diesen Kampf sicherte sich Portugal die Unabhängigkeit von Kastilien. König João I. errichtete das Mosteiro da Batalha, es gilt als das schönste Kloster Portugals. Das Kloster wurde 1983 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Wir beginnen mit der Besichtigung der Kirche, Grabkapelle und dem Kapitelsaal. In der Grabkapelle befindet sich das Königsgrab von König Johann, seiner Gattin und den königlichen Nachkommen, der bekannteste Sohn ist Dom Henrique o Navegador (Heinrich der Seefahrer).

Der Kreuzgang misst 50 x 50m.

Das Brunnenhaus ist besonders aufwändig gestaltet, das Händewaschen vor dem Betreten des Refektoriums symbolisierte einen sauberen Lebensstil.

Auf dem Platz vor dem Kloster (Largo Do Mosteiro) sitzen wir bei einem Glas Wein mit Tapas und genießen die Sicht auf das prächtige Gebäude.

Wir sind beeindruckt von der Größe des Mosteiro da Batalha, aber auch von der gotischen Pracht und der manuelinische Extravaganz dieses Klosters.

Nach der kleinen Stärkung geht es weiter zum weltberühmten Wallfahrtsziel Fátima. Der Weg führt uns über eine kurvenreiche Strecke durch die Berge.

Die Stadt Fátima hat keine Altstadt und auch fehlt ihr der typische portugiesische Flair, aber wegen der Wallfahrtsstätte lohnt sich ein Besuch. Der Kirchenvorplatz ist der Größte der Welt.

1928 wurde die Basilika des Rosenkranzes (Basílica de Nossa Senhora do Rosário) als röm.kath. Kirche zu Ehren der Marienerscheinungen von Fátima gebaut. Der kreuzförmige Grundriss ist 70,5 Meter lang und 37 Meter breit und wurde komplett mit Steinen aus der Region gebaut. Der Turm ist 65m hoch und trägt eine Bronzekrone (Gewicht von 7000 Kilogramm) und ein Kreuz.

Die neue Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit mit annähernd 9000 Sitzplätzen die viertgrößte katholische Kirche der Welt und der bislang größte Kirchenneubau des 21. Jahrhunderts (2009).

Im Hintergrund die neue Basilika

Es gibt einen sehr großen Besucherparkplatz und auf diesem sind auch Plätze für Wohnmobile ausgewiesen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Costa de Lavos in der Nähe von Figueira da Foz.

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2014

Lagrasse

Mittwoch, 2.4.2014
Boulou – Lagrasse = 121km
WomoPlatz: 2470

Wir kaufen in Le Boulou eine Landkarte, denn wir wollen abseits der Hauptstraßen nach Lagrasse fahren. Das Dorf ist als eines der Plus beaux villages de France (Schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.

Blick auf die Steinbrücke
Blick auf die Steinbrücke

Die Tour durch die Landschaft der Region Languedoc-Roussillon ist herrlich. Das südfranzösische Dorf hat ca. 500 Einwohnern und liegt im Bergland Corbières. Lagrasse befindet sich etwa 35 Kilometer westlich von Narbonne und 30 Kilometer südöstlich von Carcassonne in einer Talsohle des Orbieu. (Wikipedia)

Lagrasse hat zwei Stellplätze, einen beim Sportplatz und der andere mitten im Dorf. Dieser Stellplatz Lagrasse liegt im Dorf und ist hübsch angelegt auf einer Wiese mit Olivenbäume. Die V/E Station ist einfach, aber zweckmäßig. Abwasser und WC-Entsorgung räumlich getrennt vom Frischwasser.
Sitecode beim Campercontact: 2470

 

Das Dorf ist typisch für Südfrankreich, enge Gassen, viele Bars und viele alte Häuser. Das Besondere an diesem Dorf, es hat ein sehr altes Kloster: „Abtei Sainte-Marie de Lagrasse“ und zwei Steinbrücken. Eine der Brücken, die „Pont de l’Abbaye“, auch Pont-Vieux genannt, ursprünglich aus dem Jahre 1303, wurde im 17. und im 19. Jahrhundert renoviert und ist seit 1907 ein französisches Kulturdenkmal.

Dorfspaziergang:

Nach unserem Dorfspaziergang treffen unsere Freunde ein, das Wiedersehen wird gefeiert….

Donnerstag, 3.4.2014
Ruhetag in Lagrasse

Leider meint das Wetter es nicht gut mit uns, viele Regenwolken und immer mal eine Schauer. Kein schönes Fotografierwetter. In einer Regenpause laufen wir gemeinsam durchs Dorf und wir gönnen uns eine große Portion Pommes.

weiter: (Homps)

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2013

Harzreise 2. Teil

Der Brocken liegt 300 Tage im Jahr im Nebel.

Dazu das Zitat eines berühmten Dichters:

Viele Steine,
müde Beine,
Aussicht keine.
Heinrich Heine

Sonntag, 29.12.2013

Heute unternehmen unsere Freunde eine Bustour, sie wird vom Stellplatzbetreiber angeboten. Wir entschließen uns für einen Spaziergang ins Städtchen und für einen Besuch im Kloster Ilsenburg. Ich habe aus Versehen meine Fotos vom gestrigen Spaziergang gelöscht, aber heute kann ich die Motive wieder einfangen. Der Besuch im Kloster (Eintrittsspende 1 Euro) lohnt sich. Vieles muss noch restauriert werden, aber es gibt trotzdem schon einiges zu sehen. Das Kloster wurde im Anfang des 12. Jahrhundert erbaut. Abends haben wir unsere Freunde zum Essen im Hotel Hymobil eingeladen. Es gibt ein Kartoffelgratin mit Forellenfilets und Salat.

Montag, 30.12.2013

Es geht mit dem Regional-Bus nach Wernigerode. Die Busfahrt ist für uns kostenlos, da wir eine Kurkarte besitzen. Der Stellplatzbetreiber stellt die Kurkarte aus. Wernigerode ist eine schöne alte Stadt, viele hübsche Fachwerkhäuser mit Schnitzereien bewundern wir. Über der Stadt thront das Schloss Wernigerode. Nach einer kleinen Stärkung (Bratwurst im Brötchen) ersteigen wir den Berg und erobern das Schloss. Von hier oben haben wir einen tollen Fernblick auf den Harz und die Stadt im Tal. Das Wetter meint es sehr gut mit uns, es ist windig, aber die Sonne strahlt von einem blauen Himmel. Wieder im Tal trinken wir im Cafe eine heiße Schokolade und essen einen heißen Apfelstrudel mit Eis und Sahne. Mit dem Bus geht es zurück zum  Stellplatz. Heute Abend sind wir bei unseren Freunden eingeladen, es gibt Rouladen, Kartoffeln und Rotkohl.

2013

Harztour – Teil 1

Silvestertour in den Harz
2013/14

1. Teil

Abfahrt Donnerstag,  26.12. 2013 – Zweiter Weihnachtstag

Wir fahren gegen 12.oo Uhr los und steuern als erstes Ziel Wolfenbüttel an. Dort haben wir in den 80er ca. 4 Jahre gewohnt. Dicht bei der Innenstadt, gleich hinter dem Schloss gibt es einen kostenlosen Stellplatz (2 Plätze mit Strom). Leider regnet es und wir vertagen den Spaziergang durch die Stadt auf den nächsten Tag.

Abfahrt

 

Freitag, 27.12. 2013

Nach dem Frühstück bummeln wir durch Wolfenbüttel. Es ist eine tolle alte Stadt mit vielen hübschen Fachwerkhäusern und sie gefällt uns immer noch sehr gut. Im Stadtcafe am Markt wärmen wir uns bei einem Kaffee auf. Dann geht es zurück zum Womo. Gegen 13.00 Uhr fahren wir nach Bad Harzburg. Der Stellplatz in Bad Harzburg ist gut besucht, wir finden noch einen freien Platz. Viele Plätze sind mit Schildern als reserviert gekennzeichnet, wahrscheinlich schon für Silvester.

Es ist sehr windig, aber trocken und mild bei 8 Grad, kein Winterwetter. So machen wir einen zweiten Spaziergang an diesem Tag. Vom Stellplatz läuft man durch eine parkähnliche Landschaft bis in die Innenstadt. Wir essen eine Currywurst an einem der Stände vom ehemaligen Weihnachtsmarkt und laufen dann wieder zurück zum Stellplatz.

 

Samstag, 28.12.2013

Es geht weiter wir erkunden den Harz. Nur 15 km sind es bis Ilsenburg. Im Ort kaufen wir bei Edeka ein und fahren dann zum Stellplatz Ilsetal. Dort erwarten uns schon unsere Freunde Karin und Frank, ebenfalls mit dem Womo unterwegs. Der Stellplatz ist über Silvester ausgebucht. Nach einem Plausch bei Kaffee und Kekse laufen wir alle gemeinsam in die kleine Stadt Ilsenburg. Es ist ein nettes Städtchen mit einem Schloss und einem sehr alten Kloster. Unser Weg führt  uns an der wilden Ilse vorbei zum Schloss und dann durch die kleine Stadt zurück zum Stellplatz. Abends machen wir mit allen Stellplatzbesuchern eine geführte Fackelwanderung durch den Wald, es geht wieder an der wilden Ilse vorbei. Die Ilse plätschert und rauscht und wir sehen trotz Dunkelheit einige Stellen hell aufleuchten. Diese Geräuschkulisse macht die Wanderung zusätzlich interessant. Im Anschluss gibt es am Lagerfeuer eine heiße Gulaschsuppe und Glühwein. Im unserem Hymobil lassen wir den Tag mit einem Glas Sekt ausklingen.