2020

Nordtour – 1. Stopp: Osterhever

11.09.
Für die nächsten Tage haben die Wetterfrösche sonniges Spätsommerwetter vorhergesagt. Wir wollen die Gelegenheit nutzen und noch eine Tour mit dem Womo unternehmen. Diesmal geht es nordwärts.

Wir fahren quer durch Schleswig-Holstein bis auf die Eiderhalbinsel. Den Westerhever Leuchtturm steht auf der Halbinsel und den haben wir noch nicht besucht! Das wollen wir jetzt nachholen. Beim Biobauern finden wir in der Nähe des Leuchtturms einen Stellplatz.

Der Stellplatz am Wattenmeer kostet 25€ incl. Ver-/Entsorgung /Strom. Gleich bei der Einfahrt gibt es eine Milchtankstelle, hier gibt es frische Milch und Produkte vom Bio-Bauernhof. Der Stellplatz liegt nur 250m vom Nordseedeich entfernt. Wir nehmen gleich die Fahrräder runter und machen eine kleine Fahrradtour. Erst mal zum Deich und dann in den kleinen Ort Osterhever.

12.09.
Am nächsten Tag muss Uwe einen Plattfuß reparieren. Im Reifen von Karins Fahrrad steckte ein spitzer Stein. Ein Plattfuß trotz unplattbarem Schlauch! Mittags regnet es und so verschieben wir die große Fahrradtour auf den nächsten Tag. Am Nachmittag in einer Regenpause fahren wir mit den Rädern zum Hafen Everschopsiel, der ist ganz in der Nähe.

13.09. Sonntag
Heute ist es trocken, die Sonne scheint, aber es weht heftig. Wir haben ja E-Bikes und da dürfte der starke Wind kein Problem werden. Bis zum Leuchtturm sind es ca. 15km.

Hin und Zurück 30km

Vor dem Deich im Imbiss legen wir eine Pause ein, wir bestellen Kaffee und Fischbrötchen.

Dann geht es weiter mit dem Fahrrad über den Deich bis zum Leuchtturm.

Wir müssen auf dem Fahrradweg immer wieder abstoppen, da viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind.

Da ist er, der Westerhever Leuchtturm

Leider können wir den Leuchtturm nicht besichtigen, alles ist wegen Corona geschlossen.

Auf dem Rückweg haben wir Rückenwind und es fährt sich sehr entspannt. Im Kirchspielkrug in Westerheve legen wir einen Stopp ein. Hier stärken wir uns für das restliche Stück. Das Essen ist lecker, aber es dauert fast 3/4 Std. bis wir unser Essen serviert bekommen.

Nachmittags sind wir wieder zurück auf dem Bio-Bauernhof. Wir packen die Räder aufs Womo, entsorgen und fahren weiter zum nächsten Stellplatz, der nur 13km entfernt ist. Der Stellplatz heißt Roter Haubarg und ist kostenlos. Es ist der Parkplatz vom Restaurant „Roter Haubarg“. Das Café im Bauernhof aus dem Jahr 1647 lädt zu Kuchen und Lammgerichten nach friesischer Rezeptur ein. Wir parken das Womo und spazieren zum Restaurant.

Die Nacht war sehr ruhig. Am nächsten Tag (immer Montags) hat das Restaurant geschlossen. Wir fahren weiter nach Husum…..

*

*

*

*

*

*

2017

Coruna zum Cabo San Agustin

Screenshot 2017-04-22 00.16.47

Über unsere App von Campercontact haben wir einen Stellplatz direkt an der Küste gefunden und zwar am Cabo San Agustin, Ortiguera in der Nähe der Stadt Navia. Bevor wir zum Stellplatz am Leuchtturm fahren, kaufen wir im Städtchen Navia ein. Es gibt einen Stellplatz direkt bei einem Supermarkt. Wir bummeln nach dem Einkauf ein wenig durch die Straßen von Navia, aber lohnt nicht wirklich, ein paar Läden, ein paar Cafés und das war es.

IMG_1702

Nun geht es zum Stellplatz am Leuchtturm San Agustin.

IMG_1717

Hier stehen wir direkt an der Küste und haben eine wunderbare Aussicht auf den Atlantik.

IMG_1712
Blick auf den Atlantik – Ein Treppe mit vielen Stufen führt hinunter zum Strand

Der kostenlose Stellplatz bietet Ver- und Entsorgung und auf der ausgewiesen Stellfläche ist Platz für 3-4 Womos. Aber gleich daneben ist eine Freifläche (Gras) auf der man auch gut stehen kann.

 

Wir sind ganz alleine und das bleib auch so für unseren Aufenthalt.

IMG_1707
Eine wirklich tolle Aussicht (Blick ins Landesinnere)

Ein paar Schritte entfernt steht der Leuchtturm San Agustin. Gleich daneben steht auch noch der kleine alte Leuchtturm. Von hier haben wir ebenfalls einen tollen Blick auf den Atlantik.

IMG_1728

weiter an der Küste vorbei nach Gaztelugatxe

*

*

*

*

*

*

 

2016

Westküste Portugal

März 2016
Von Portimao bis Lissabon

 

Abschied von den Freunden in Portimão und der Himmel weint……_mg_8332

Von Portimão fahren wir über Landstraßen nach Norden bis kurz vor Sines, das Wetter bessert sich und lässt die Landschaft besonders schön aussehen.

img_8344

In Porto Covo übernachten wir auf dem Stellplatz mitten im Ort.

_mg_8347

Im Porto Covo ist nicht viel los, wir sind fast alleine unterwegs.

An der wilden Küste rauschen die Wellen an Land und bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel.

_mg_8364

Wir können uns nicht satt sehen und gehen von einer Bucht zur nächsten.

Über eine Treppe gelangen wir runter an den Sandstrand.

Am nächsten Tag verlassen wir Porto Covo und fahren weiter Richtung Norden. Die Straße führt durch riesige Korkwälder. Deutlich sieht man die geschälten Stämme.

 

Wir fahren zum Cabo Espichel, die südwestliche Landspitze der Halbinsel Setuba. Es ist nicht weit von Sesimbra, wir folgen der N379. Es lohnt sich diese Landzunge mit der wilden und schroffen Landschaft und den riesigen Klippen zu besuchen. Überwiegend ist es eine verlassene, karge und unbewohnte Landschaft, aber mit atemberaubenden Aussichten.

_mg_8404

Der unbändige Atlantik hat diese Küste über Jahrhunderte geformt.

_mg_8411

Auf dem Parkplatz stellen wir das Womo ab

_mg_8426

und laufen Richtung Leuchtturm,

_MG_8414.jpg

einem der wichtigsten Leuchttürme an der Lissabonner Küstenstrecke. Schon seit 1430 stand hier immer ein Leuchtturm, der heutige sechseckige Leuchtturm aus dem Jahre 1790 ist in klaren Nächten bis zu 22 Meilen zu sehen.

_mg_8425

Oben am Rande der Klippe steht das Santuario de Nossa Senhora, eine Barockkirche.

_mg_8402

Gleich daneben zwei lange Gebäude mit vielen kleinen Räumen, die den Pilgern, die zum Cabo Espichel kamen, als Unterkunft dienten. Man nannte diese Herberge auch „Haus der Kerzen“. Wir spazieren einmal um diese Anlage, einiges müsste dringend renoviert werden.

 

Die kleine Kapelle der Ermida da Memória liegt dicht am Rande der Klippe, sie war vor langer Zeit ein bedeutendes Wallfahrtsziel in Portugal. An dieser Stelle hatte ein Fischer eine Erscheinung der Jungfrau Maria (14. Jh). Der Legende nach ritt die Heilige Maria auf einem riesigen Maultier die fast senkrechten Klippen empor.

_mg_8413

Die Fußabdrücke des Maultiers in den Klippen blieben sichtbar und wurden später als die Fußabdrücke von Dinosaurier identifiziert. Die Vision kann man in der Kapelle bewundern, sie ist traditionell mit blau-weißen Kacheln dargestellt. So wurde der Ort zu einem sehr bekannten Wallfahrtsort. Die Kirche und die Herberge (Santuario de Nossa Senhora) wurden später gebaut.

Zum Übernachten fahren wir auf den Campingplatz „Forte do Cabalo“ in Sesimbra. Der Platz hat eine ziemlich steile und schmale Zufahrt.

img_7215

Wir suchen uns ganz oben einen Platz und stehen dort ganz alleine in einer Gasse.

Nach einem kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg in die Stadt, aber erstmal einen Abstecher zum Hafen.

Am Strand vorbei geht es nach Sesimbra.

Im Cafe „Fortaleza“ machen wir Pause und genießen beim Sonnenuntergang ein Glas Wein.

_mg_8458

Über den Strandweg geht es zurück zum Campingplatz.

img_7210

Als wir auf dem CP ankommen ist es dunkel.

_mg_8464

Am nächsten Tag fahren wir nach Lissabon. Wir wählen wieder den Campingplatz Parque Campismo Monsanto“. Er liegt zentral und die City ist mit dem Bus gut erreichbar.

Stadtbesichtigung Lissabon

*

*

*

*

*

2015

Sagres und Lagos

 Cabo de São Vicente_MG_2554

Es geht weiter nach Süden Richtung Sagres, zum südwestlichen Zipfel des europäischen Kontinents. Am Cabo de São Vicente spürt man die Kraft der Natur besonders stark, es ist eine wilde, felsige Landschaft, die viele Besucher anlockt und fasziniert. Hier am „Ende des Landes“ rollen die Wellen gegen eine 50m hohe und felsige Landspitze. Von hier segelten die portugiesischen Entdecker im 15. Jahrhundert ins Unbekannte. Das Cap hat sich seine ursprüngliche Schönheit bewahrt. Wir besichtigen den Leuchtturm.

Beim Intermarché in Sagres kaufen wir ein und nutzen dort die Ver- und Entsorgungsstation beim Supermarkt.

Es regnet ein wenig.

_MG_2572

Wir fahren trotzdem nach Boca do Rio, leider darf man nicht mehr direkt am Strand stehen. Also weiter nach Lagos.

In Lagos fahren wir zum Womo-Stellplatz (3,00€).

……..zurück nach Portimão und Falésia

*

*

*

*