2016

Lissabon/Lisboa

März 2016

Auf dem Campingplatz „Parque Campismo Monsanto“ stehen wir gut und sicher. Von hier fahren regelmäßig Busse in die Stadt.

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Wir bummeln durch Lissabon

Nachmittags fahren wir mit der Tram nach Belem

Müde vom vielen Laufen fahren wir mit Bus zurück zum Campingplatz.

2014 waren wir auch in Lissabon

weiter geht es: Obidos und Porto

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Lisboa 2. Tag

Heute ist erst mal Waschtag

Besichtigungstermin in Belém

  • Turm von Belém
  • Denkmal der Entdecker
  • Hieronymuskloster
  • Fonta Luminosa
  • Pastéis de Belém

Der Turm vom Belém (Torre de Belém) steht an der Hafeneinfahrt (Tejomündung) von Lissobon. Er wurde 1591 im manuelischen Stil gebaut. Der Turm hat als eines der wenigen Bauwerke das schwere Erdbeben im Jahre 1755 überstanden.

Das Entdeckerdenkmal (Padrão dos Descobrimentos) steht im Stadtteil Belém/Lissabon am Ufer des Flusses Tejo. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer durch das Salazar-Regime errichtet.

Das Hieronymuskloster (Mosteiro dos Jerónimos) ist ein Bauwerk und gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält. Das Kloster wurde von Manuel I. in Auftrag gegeben, kurz nachdem Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückgekehrt war.

Die Fonte Luminosa (leuchtende Fontäne) liegt im „Praça do Imperio“, ein großer parkähnlicher Platz mit einem großen Brunnen.

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Fábrica dos Pastéis de Belém seit über 170 Jahren werden dort die berühmten Pastéis de Belém oder auch Pastéis de Nata bekannt, hergestellt. Angeblich sind es die besten Blätterteigtörtchen von ganz Lissabon. Sie werden frisch und noch warm serviert und am Tisch mit Zimt und Puderzucker bestreut. Wir testen und sind begeistert. Die Pastelaria ist ein riesiges Café mit vielen kleinen und großen Räumen, alle hübsch ausgestattet und mit den typischen Kacheln verziert.

weiter:

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Porto Covo – Lisboa

Unsere nächsten Ziele:

Sonntag, 2.3.2014
Von Alvor nach Porto Covo
Entfernung: 128km
WoMoStellplatz Sitecode: 21555 – Kostenlos

Wir verabschieden uns von unseren Freunden und der Himmel weint….. Er nieselt den ganzen Weg bis Porto Covo. Der Stellplatz in Porto Covo ist vom Regen aufgeweicht und überall ist Matsch. Wir finden noch ein Plätzchen am Rande des Parkplatzes, direkt neben dem V/E Platz. Für eine Nacht stehen wir hier gut. Die schöneren Plätze befinden sich an der Küste, aber bei Nieselregen mögen wir dort auch nicht stehen. Die Sicht ist gleich Null. Wir spazieren im Regen durch den Ort und machen es uns dann im Womo gemütlich.

Montag, 3.3.2014
Von Porto Covo nach Lisboa
Entfernung: 197km
Campingplatz Parque Campismo Monsanto Sitecode 14248 – 23,40Euro

Lisboa oder Lissabon liebt an der Mündung des Tejo. Seit 1255 ist sie Hauptstadt von Portugal nach dem König Alfonso III den Hof von Coimbre nach Lissabon verlegte. Im 16. Jahrhundert stieg Lissabon durch die Entdeckungen der portugiesischen Navigatoren zur Weltmacht auf. 1755 veränderte das große Erdbeben das Gesicht der Stadt, 2/3 der Stadt lag in Schutt und Asche und Tausende Menschen verloren ihr Leben. Marques de Pombal baute das neue Lissabon wieder auf, er wurde auch „Sohn des Erdbebens“ genannt. „Lasst uns die Toten begraben und wenden wir uns dem Leben zu.“ Er holte die Menschen aus ihrer Lethargie und schaffte ein neues Selbstbewusstsein durch den Aufbau der Stadt. 30 Jahre lang blühte nicht nur Lissabon auf, sondern das ganze Land profitierte von dieser energiegeladenen Person. Danach waren sie mal in französischer Hand und mal in spanischer.

1994 war Lissabon Kulturstadt und 1998 richtete die Stadt die Weltausstellung aus.

500 Jahre nach dem der Entdecker Vasco de Gama damals in See gestochen ist, wollte Portugal zu neuen Ufern starten und nicht mehr als das Armenhaus Europas gelten. So wurde auch die neue gigantische Brücke über den Tejo gebaut, es ist mit 17,2m die längste Brücke Europas – über Wasser.

­­Wir besichtigen die Stadt und beginnen in der Unterstadt. Pombal baute nach dem Erdbeben die Unterstadt Baixa nach einem regelmäßigen Raster auf. Vom Parca do Comercio mit dem Reiterdenkmal König Joses I laufen 3 breite Boulevards Richtung Tejo, sie sind beliebte Flaniermeilen. Eine der Straßen beginnt mit dem Triumphbogen „Arco Monumental“. Kurz vor dem Rossio Platz steht ein stählernes Gebilde, ein Fahrstuhlturm „Elevador de Santa Justo“ der von Eiffel gebaut wurde. Am Rossio Platz sehen wir ein Gebäude mit einer besonderen Fassade, es ist der Bahnhof „ Estacao do Rossio“. Er hat zwei hufeisenartige Portale und erinnert sehr an maurische Zeiten.

Anschließend erobern wir die Burg Castelo de São Jorge und bummeln durch das Altstadtviertel „Alfama“. Gleich neben dem „Castello de Sao Jorge“ in einem der kleinen Cafés trinken wir einen Kaffee und genießen ein „Pasteis de Nata“.

weiterlesen: 2. Lissabon

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