2019

Alcacer – Òbidos – Arelho

März 2019

Wir fahren zum Supermarkt Intermaché und füllen dort an der Tankstelle Diesel und Gas auf. Bei der Versorgungsstation befüllen wir den Frischwassertank und entleeren den Schmutzwasser- und Toilettentank. Nach ein paar Einkäufen geht es dann los Richtung Norden. Wir fahren durch schöne Korkwälder.

Bei Vila Franca de Xira queren wir den Fluss Tejo, es ist der längste Fluss der Iberischen Halbinsel.

Nach 2 Stunden Fahrzeit kommt die alte malerische Stadt Óbidos in Sicht.

Gleich neben dem großen Besucherparkplatz und dem Aquädukt befindet sich der Wohnmobilstellplatz. Er hat Platz für 20 Mobile mit V/E, kostet 6€ pro Nacht.

Da das Wetter etwas unsicher ist, spazieren wir lieber gleich durch den historischen Ortskern. Er ist komplett von der gut erhaltenen und begehbaren Stadtmauer umgeben ist.

Die Stadt beeindruckt nicht durch ihre Größe, sondern durch den Ortskern mit der begehbaren Stadtmauer, den alten Kopfsteinpflastergassen, den traditionell bemalten Häusern, sowie das imposante mittelalterliche Schloss.

Das Castelo de Óbidos ist eine typische mittelalterliche Burg mit massiven Steinwänden aus dem 13. Jahrhundert von König Dionysius errichtet. In den 1950er Jahren wurde die Burg in ein Luxushotel (Pousada genannt) umgewandelt.

Der Ginja d‘Obidos ist ein köstlicher, süßer Kirschlikör, es ist die Spezialität der Gegend rund um Óbidos. Der Likör wird in einem Schokobecher serviert und überall auf der großen Einkaufsstraße der Rua Direita angeboten. Er kostet 1 oder 1,50€. Wir probieren ihn gerne und eine Flasche Ginjinha ist ein schönes Souvenir.

In einer netten Backstube machen wir eine Pause mit Kaffee und Kuchen.

Gerade als wir wieder in unserem Wohnmobil sind, fängt es heftig an zu regnen.

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Am nächsten Tag fahren wir ein kleines Stückchen weiter zur Lagune Óbidos (42km). Der Wohnmobilstellplatz Parque de Autocaravanas in Fox do Arelho liegt direkt an der Lagune. Wir haben Glück und ein Platz an der Mauer mit Blick aufs Wasser ist frei.

Hier ist Platz für 120 Wohnmobile, teilweise mit Stromanschluss, und kostet 4E.

Foz do Arelho bietet zwei völlig gegensätzliche Arten von Strand und Wasser, einmal der endlose Strand an der rauen Meerseite, er ist ideal für Wellenreiter und der Strand mit dem ruhigen Wasser an der Lagune, der besonders bei den Surfern beliebt ist.

An der Promenade gibt es viele Cafés und Restaurants. Hier sitzt man gut bei einem Gläschen Wein und schaut aufs Wasser.

Dieser schöne Stubentiger genießt die wärmende Sonne.

Am nächsten Tag machen wir eine Fahrradtour an der Lagune entlang.

Nach einer guten Stunde sind wir wieder an der Promenade und dort trinken wir ein Gläschen Wein.

Promenade Foz do Arelho

Unsere Aussicht aus dem Wohnmobil

Jeden Abend genießen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang

Unsere nächsten Ziele heißen Batalha und Fatima

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2017, Uncategorized

Zur Lagune Obidos


Der Stellplatz (4€) liegt direkt am Ufer der Lagune Obidos und der kleine Ort heißt Foz do Arelho

IMG_1600 Es gibt noch viele freie Plätze auch in der ersten Reihe. Das ändert sich zum Wochenende, da ist der Stellplatz voll belegt und die meisten der Wohnmobile haben ein portugiesisches Kennzeichen.


Wir haben Glück bekommen einen Platz ganz vorne und sitzen so in der ersten Reihe mit einem tollen Blick auf die Lagune.



Am Ufer der Lagune geht ein Weg vorbei bis zum Atlantik


Am Strand rauschen die Wellen heran und die Luft ist voller Gischt


Der Strand von Foz do Arelho


Ich gehe alleine am Strand spazieren und es entstehen ein paar schöne Fotos, Uwe sitzt in einem der Cafés an der Promenade und trinkt einen Kaffee.


Die Sonne verabschiedet sich mit einen tollen Schauspiel

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Morgens ist das andere Ufer der Lagune vom Nebel verschluckt.


Doch wenig später erscheint alles wieder im Sonnenschein


An der Promenade sind einige Restaurants und Cafés, alle bieten einen tollen Blick aufs Wasser

weiter geht es über Figueira nach Vagueira

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2017

Evora nach Obidos

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Uwe gibt dem Navi unser neues Ziel Obidos ein. Wir fahren los, über kleine Straßen führt uns das Navi durch die Landschaft. Dann kommt der Tejo und wir sollen über eine Brücke. Sie ist 850m lang und schmal, sehr schmal, nur zugelassen für max.  2m Breite. Unser Wohnmobil ist 2,27m!

 

Wir fahren vorsichtig über diese Brücke und sind froh ohne Kratzer am anderen Ufer anzukommen.

Die reizvolle portugiesische Stadt Obidos besuchen wir nicht zum ersten Mal. Es gefällt uns sehr gut und wir bummeln gerne durch die engen Gassen.

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Der Stellplatz kostet 6€ incl. V/E.

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Uwe säubert die Solarpaneele vom Saharastaub.

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Dann bummeln wir durch den historischen Ortskern, der komplett von der gut erhaltenen und begehbaren Stadtmauer umgeben ist.

 

Eine besondere Spezialität von Obidos ist der Kirchlikör Ginja.

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Der Ginja wird für 1€ in kleinen Schokoladentässchen serviert, die wir nach dem Genuss des Ginja aufessen.

 

 

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Kirche Santa Maria

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Azulejo in der Kirche

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Wohnt hier Julia oder Rapunzel?

 

 

Direkt vor dem Stellplatz sieht man das intakte Aquädukt von Óbidos

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Als nächstes Ziel fahren wir zur Lagune Obidos, nach Foz do Arelho

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2016

Obidos – Vagueira

Im März 2016

Von Lissabon geht es in die wunderschöne, historische, von Stadtmauern umgebene Stadt  Obidos, sie liegt nur knapp 100km von der Hauptstadt entfernt.

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Diese Stadt gehörte einst der Königin von Portugal und wird auch deshalb noch immer liebevoll gepflegt und instand gehalten. Für mich eine der schönsten historischen Städte Portugals.

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Der Stellplatz von Obidos befindet sich neben dem großen Parkplatz beim Aquadukt.

Wir stellen das Womo ab und bummeln durch die alte Stadt. Ein Rundgang über die Stadtmauer sollte man unbedingt machen, der Ausblick auf die Gassen und Häuser ist unbeschreiblich.

Auch den Kirchlikör in Schokobechern serviert, sollte man probieren. Es ist eine regionale Köstlichkeit und nennt sich „Ginja de Óbidos“.

In der Vorsaison und Nachsaison ist es ruhig, doch im Sommer ist die Stadt von ausländischen Touristen überlaufen.

Wir verlassen Obidos durch die wunderschöne Porta da Vila, die mit den traditionellen Azulejo Kacheln dekoriert ist.

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Nach dem Stadtbummel gibt es beim Womo eine leckere Erfrischung

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Wir wollen Porto besichtigen, aber wir machen vorher noch einen Stop in Vagueira. Dort gibt es einen Stellplatz direkt am Strand.

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Wir finden einen Platz und gehen gleich an den Strand.

Die Surfschule macht noch Unterrichtimg_7270

Leider erfahren wir, dass am Abend eine große Strandparty stattfindet und es soll sehr laut werden._mg_8572

Da es auf dem Parkplatz auch immer voller wird, beschließen wir auf den Stellplatz im Dorf zu fahren. Wir haben Glück und erwischen den letzten von den 8 Plätzen.

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Auch hier kann man herrlich am Strand spazieren und das Meer genießen.

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Ein einsamer Wellersurfer ist noch unterwegs

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Der Tag endet mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

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Am nächsten Morgen fahren wir Richtung Porto, wir haben einen Stellplatz südöstlich von der Stadt ausgesucht. Der Ort heißt Avintes und hat einen nett angelegten Stellplatz im „Parque Biologico de Gaia„. Wir haben für eine Übernachtung 12 € bezahlt. Der Platz ist umzäunt und ist parkähnlich angelegt.

Auf dem Platz neben dem Womo gibt es einen Cappo, heute genießen wir die Ruhe und legen die Füße hoch.

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Morgen geht es zur Stadtbesichtung nach Porto. Von Avintes fährt ca. alle 20 Minuten ein Bus nach Porto. Die Haltestelle in Avintes liegt an der Av. Vasco da Gama, nur wenige Schritte vom Park entfernt. In Porto ist die Busstation an der  in der Nähe der berühmten Brücke „Ponte Luis I“.

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weiter mit Fotos von Porto 2016

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2014

Der Weg nach Porto

Von Lissabon – Peniche
Entfernung: 107km
Parkplatz Junto aos bombeiros: Sitecode – 10835

Wir stehen auf einem Parkplatz mit anderen Womos direkt an der Stadtmauer. Nur wenige Schritte und wir sind in der alten Stadt. Peniche liegt auf einer Halbinsel, die bis zur Mitte des 16. Jh. eine 8 km breite Insel war. Der vom Meer angeschwemmte Sand hat die Insel nach und nach mit dem Festland verbunden. Die Festung Forte da Consolação ist eine im 17. Jh. erbaute Festung, in der während der Salazar-Diktatur politische Gefangene gefangen gehalten wurden. In den Katakomben lebten die Gefangenen, bei Flut  wurden die Katakomben teilweise bis zu einem Meter Höhe mit Meereswasser überflutet. Die Festung ist heute ein Museum.
Am westlichsten Punkt dem Cap Carvoeiro steht der Leuchtturm.

Parkplatz Peniche: Junto aos bombeiros

7. März 2014
Von Peniche – Obidos
Entfernung: 34km
WomoPlatz: 10830

Obidos – ist für mich das schönste Städtchen in Portugal. König Alfons II. vermachte die Stadt seiner Frau Urraca als Hochzeitsgeschenk, weil ihr diese Stadt so gut gefiel. Seit dem und bis ins 16. Jahrhundert wiederholten die Könige diesen Brauch, deshalb heißt die Stadt auch Vila das Rainhas (Stadt der Königinnen). Uwe meint dazu, was die Könige können, kann ich auch, denen gehörte die Stadt auch nicht und sie verschenkten sie! Uwe schenkt mir Obidos 😉

Es hat einen vollständig erhaltenen mittelalterlichen Ortskern, eine Burg (heute ein Luxushotel), kleine weiße Kirchen, eine intakte und vollständige Stadtmauer (begehbar) und viele wunderschöne Gassen. Natürlich ist Obidos für alle Urlauber ein Muss und daher sehr touristisch erschlossen, in fast jedem kleinen Häuschen ist ein Souvenirladen oder ein Cafe/Restaurant.
Einen sehr schönen Stellplatz mit V/E hat Obidos auch zu bieten. Man zahlt die Gebühr von 6 € in einen Briefkasten, später erhält man dann die Quittung vom Kontrolleur.

weiter:

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