2019

Mexihoeira Grande – Alcacer do Sal

15. März 2019

Ab heute geht es Richtung Norden.

Von Mexihoeira Grande in der Nähe von Portimao fahren wir als erstes zu einem Stellplatz in Sao Teotonio. Der Stellplatz heißt „Aguas Vivas“, er gefällt uns nicht und so fahren wir gleich weiter nach Porto Covo. Es ist eine schöne Strecke durch das grüne Alentejo.

In Porto Covo haben wir schon oft gestanden, aber diesmal haben wir Pech. Der WomoStellplatz im Ort ist geschlossen. Wir fahren zum Parkplatz an der Küste und machen dort eine Pause mit einem tollen Blick aufs Meer. Übernachten wollen wir hier nicht, denn der Parkplatz ist nur für PKWs ausgewiesen.

Neuer Plan, wir fahren in die Nähe von Alcácer do Sal an den Stausee Pego do Altar.

Abbiegen von der N 253 auf den Weg zum Stausee

Wir sind gegen Nachmittag am Stausee und finden ein schönes Plätzchen für unser Womo.

Abends kommen noch 7 Womos (alle gleichen Typs) im Konvoi an den Stausee. Sie fahren auf den unteren Platz direkt am See. Das ist gut, denn sie feiern zusammen und stören so die anderen Womos nicht.

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Wir bleiben noch einen weiteren Tag, es gefällt uns hier sehr gut.

Mittags besuchen wir das Restaurante Mondina, es befindet sich ganz in der Nähe.

Morgen geht es weiter nach Obidos und anschließend an die Lagune

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2017

Lagos nach Porto Covo


Ab jetzt geht es Richtung Norden. Wir fahren durch eine herrliche grüne Landschaft, dann wechselt die Farbe auf gelb, die Mimosen blühen.  Dann kommen Wälder aus Eukalyptusbäume und wir haben wieder, wie in den letzten Jahren einen Holzlaster vor uns.

In Porto Covo stellen wir uns auf den Stellplatz im Ort. Der Platz ist kostenlos und hat V/E. Wir wundern uns, dass hier so viele Wohnmobile stehen. Viele stehen oft auf dem Parkplatz an der Küste.


Später sehen wir, an dem Parkplatz wird gebaut und er ist nicht zu benutzen.

Heute gibt es einen selbstgebackenen Kuchen aus dem Omniabackofen. Das Rezept gibt es hier: Brot-Apfelkuchen „Armer Ritter“

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Nach den Genuss des Kuchens gehen wir durch den Ort zur wilden Küste.

Den Wellen an dieser Küste kann man stundenlang zu sehen. Wir sind immer fasziniert von diesem Naturschauspiel.

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weiter von Porto Covo nach Evora

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2016

Westküste Portugal

März 2016
Von Portimao bis Lissabon

 

Abschied von den Freunden in Portimão und der Himmel weint……_mg_8332

Von Portimão fahren wir über Landstraßen nach Norden bis kurz vor Sines, das Wetter bessert sich und lässt die Landschaft besonders schön aussehen.

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In Porto Covo übernachten wir auf dem Stellplatz mitten im Ort.

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Im Porto Covo ist nicht viel los, wir sind fast alleine unterwegs.

An der wilden Küste rauschen die Wellen an Land und bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel.

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Wir können uns nicht satt sehen und gehen von einer Bucht zur nächsten.

Über eine Treppe gelangen wir runter an den Sandstrand.

Am nächsten Tag verlassen wir Porto Covo und fahren weiter Richtung Norden. Die Straße führt durch riesige Korkwälder. Deutlich sieht man die geschälten Stämme.

 

Wir fahren zum Cabo Espichel, die südwestliche Landspitze der Halbinsel Setuba. Es ist nicht weit von Sesimbra, wir folgen der N379. Es lohnt sich diese Landzunge mit der wilden und schroffen Landschaft und den riesigen Klippen zu besuchen. Überwiegend ist es eine verlassene, karge und unbewohnte Landschaft, aber mit atemberaubenden Aussichten.

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Der unbändige Atlantik hat diese Küste über Jahrhunderte geformt.

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Auf dem Parkplatz stellen wir das Womo ab

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und laufen Richtung Leuchtturm,

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einem der wichtigsten Leuchttürme an der Lissabonner Küstenstrecke. Schon seit 1430 stand hier immer ein Leuchtturm, der heutige sechseckige Leuchtturm aus dem Jahre 1790 ist in klaren Nächten bis zu 22 Meilen zu sehen.

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Oben am Rande der Klippe steht das Santuario de Nossa Senhora, eine Barockkirche.

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Gleich daneben zwei lange Gebäude mit vielen kleinen Räumen, die den Pilgern, die zum Cabo Espichel kamen, als Unterkunft dienten. Man nannte diese Herberge auch „Haus der Kerzen“. Wir spazieren einmal um diese Anlage, einiges müsste dringend renoviert werden.

 

Die kleine Kapelle der Ermida da Memória liegt dicht am Rande der Klippe, sie war vor langer Zeit ein bedeutendes Wallfahrtsziel in Portugal. An dieser Stelle hatte ein Fischer eine Erscheinung der Jungfrau Maria (14. Jh). Der Legende nach ritt die Heilige Maria auf einem riesigen Maultier die fast senkrechten Klippen empor.

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Die Fußabdrücke des Maultiers in den Klippen blieben sichtbar und wurden später als die Fußabdrücke von Dinosaurier identifiziert. Die Vision kann man in der Kapelle bewundern, sie ist traditionell mit blau-weißen Kacheln dargestellt. So wurde der Ort zu einem sehr bekannten Wallfahrtsort. Die Kirche und die Herberge (Santuario de Nossa Senhora) wurden später gebaut.

Zum Übernachten fahren wir auf den Campingplatz „Forte do Cabalo“ in Sesimbra. Der Platz hat eine ziemlich steile und schmale Zufahrt.

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Wir suchen uns ganz oben einen Platz und stehen dort ganz alleine in einer Gasse.

Nach einem kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg in die Stadt, aber erstmal einen Abstecher zum Hafen.

Am Strand vorbei geht es nach Sesimbra.

Im Cafe „Fortaleza“ machen wir Pause und genießen beim Sonnenuntergang ein Glas Wein.

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Über den Strandweg geht es zurück zum Campingplatz.

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Als wir auf dem CP ankommen ist es dunkel.

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Am nächsten Tag fahren wir nach Lissabon. Wir wählen wieder den Campingplatz Parque Campismo Monsanto“. Er liegt zentral und die City ist mit dem Bus gut erreichbar.

Stadtbesichtigung Lissabon

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Porto Covo – Lisboa

Unsere nächsten Ziele:

Sonntag, 2.3.2014
Von Alvor nach Porto Covo
Entfernung: 128km
WoMoStellplatz Sitecode: 21555 – Kostenlos

Wir verabschieden uns von unseren Freunden und der Himmel weint….. Er nieselt den ganzen Weg bis Porto Covo. Der Stellplatz in Porto Covo ist vom Regen aufgeweicht und überall ist Matsch. Wir finden noch ein Plätzchen am Rande des Parkplatzes, direkt neben dem V/E Platz. Für eine Nacht stehen wir hier gut. Die schöneren Plätze befinden sich an der Küste, aber bei Nieselregen mögen wir dort auch nicht stehen. Die Sicht ist gleich Null. Wir spazieren im Regen durch den Ort und machen es uns dann im Womo gemütlich.

Montag, 3.3.2014
Von Porto Covo nach Lisboa
Entfernung: 197km
Campingplatz Parque Campismo Monsanto Sitecode 14248 – 23,40Euro

Lisboa oder Lissabon liebt an der Mündung des Tejo. Seit 1255 ist sie Hauptstadt von Portugal nach dem König Alfonso III den Hof von Coimbre nach Lissabon verlegte. Im 16. Jahrhundert stieg Lissabon durch die Entdeckungen der portugiesischen Navigatoren zur Weltmacht auf. 1755 veränderte das große Erdbeben das Gesicht der Stadt, 2/3 der Stadt lag in Schutt und Asche und Tausende Menschen verloren ihr Leben. Marques de Pombal baute das neue Lissabon wieder auf, er wurde auch „Sohn des Erdbebens“ genannt. „Lasst uns die Toten begraben und wenden wir uns dem Leben zu.“ Er holte die Menschen aus ihrer Lethargie und schaffte ein neues Selbstbewusstsein durch den Aufbau der Stadt. 30 Jahre lang blühte nicht nur Lissabon auf, sondern das ganze Land profitierte von dieser energiegeladenen Person. Danach waren sie mal in französischer Hand und mal in spanischer.

1994 war Lissabon Kulturstadt und 1998 richtete die Stadt die Weltausstellung aus.

500 Jahre nach dem der Entdecker Vasco de Gama damals in See gestochen ist, wollte Portugal zu neuen Ufern starten und nicht mehr als das Armenhaus Europas gelten. So wurde auch die neue gigantische Brücke über den Tejo gebaut, es ist mit 17,2m die längste Brücke Europas – über Wasser.

­­Wir besichtigen die Stadt und beginnen in der Unterstadt. Pombal baute nach dem Erdbeben die Unterstadt Baixa nach einem regelmäßigen Raster auf. Vom Parca do Comercio mit dem Reiterdenkmal König Joses I laufen 3 breite Boulevards Richtung Tejo, sie sind beliebte Flaniermeilen. Eine der Straßen beginnt mit dem Triumphbogen „Arco Monumental“. Kurz vor dem Rossio Platz steht ein stählernes Gebilde, ein Fahrstuhlturm „Elevador de Santa Justo“ der von Eiffel gebaut wurde. Am Rossio Platz sehen wir ein Gebäude mit einer besonderen Fassade, es ist der Bahnhof „ Estacao do Rossio“. Er hat zwei hufeisenartige Portale und erinnert sehr an maurische Zeiten.

Anschließend erobern wir die Burg Castelo de São Jorge und bummeln durch das Altstadtviertel „Alfama“. Gleich neben dem „Castello de Sao Jorge“ in einem der kleinen Cafés trinken wir einen Kaffee und genießen ein „Pasteis de Nata“.

weiterlesen: 2. Lissabon

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