2020

Gibraltar – Barbate

Heute haben wir eine kleine Verzögerung bei der Abreise. Unser Kühlschrank kühlt nicht mehr. Da er aber unter Strom funktioniert, kann es nur am Gasbrenner liegen. Uwe überprüft und reinigt den Brenner.

Anschließend kühlt der Kühlschrank auch wieder im Gasbetrieb.

Wir reisen weiter an der Küste vorbei, lassen Tarifa hinter uns. Diese Gegend hier am Südzipfel der Iberischen Halbinsel gefällt uns sehr gut. Wir sehen auf der einen Seite sanfte grüne Hügel, blühende Wiesen und zur anderen Seite den azurblauen Atlantik.

Kurz vor der Stadt Barbate liegt ein kleiner gemütlicher Stellplatz. Hier finden wir einen windgeschützten Platz im inneren Bereich.

Die Einfahrt ist etwas eng

Mit dem Fahrrad fahren wir in die Stadt, besuchen die Promenade, trinken einen Kaffee und anschließend geht es noch zum Supermarkt.

Von Barbate geht es weiter nach Cádiz

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2020

Almayate – Gibraltar

Wir verlassen Almayate und verabschieden uns von der „Costa Plastica“ oder auch „Mar del Plástico“. Direkt am Meer sehen wir kaum Gewächshäuser, aber auf der Weiterfahrt liegt ein Meer von Plastik in der Landschaft. In der Sonne reflektieren die Plastikflächen das Licht und es sieht aus, als wären es riesige Seen.

Durch die Reflexion der Sonnenstrahlen ist die durchschnittliche Temperatur in den vergangenen 25 Jahren um 0,3 Grad pro Jahrzehnt gesunken – während sie im Rest Spaniens im selben Zeitrahmen um 0,5 Grad gestiegen sind. Es betrifft die Region um Almeria und Malaga. Sehr gut auf dem Satellitenbild zu sehen.

Wir fahren über die Küstenstraße, mal auf der A7 und mal auf der N-340.

Gegen Mittag sehen wir den „Affenfelsen“. Beeindruckend wie er da so im Meer steht

In der Alcaidesa Marina in La Linea suchen wir uns einen Stellplatz. Dieser Platz gefällt uns sehr gut, wir schauen direkt auf die schönen Schiffe im Hafen.

Der Grenzübergang nach Gibraltar liegt dicht beim Stellplatz. So sind wir schnell in England. Gibraltar kennen wir schon von früheren Besuchen, zuletzt mit dem Katamaran Titus.

Über die Landebahn

Wir bummeln über die Mainstreet bis zur Queensway Quay Marina. So besuchen wir auf unserer Wohnmobiltour eine weitere Station des Überführungstörns von Titus.

Morgen geht es weiter, Barbate ist unser nächstes Ziel

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2020

Almerimar – Almayate

Vom Hafen Almerimar fahren wir ein Stück weiter südlich zum Hafen Caleta de Vélez.

Leider können wir den Stellplatz am Hafen nicht anfahren. Der Stellplatz ist zwar nicht voll belegt, aber der Automat gibt die Schranke nicht frei. Wenn man eincheckt, dann bleibt der Platz 24 Stunden vom Automat geblockt. Kommt man also abends spät auf den Platz und fährt morgens früh wieder raus, dann bleibt der Platz trotzdem bis abends gesperrt

So müssen wir weiter, leider, obwohl es auf dem Stellplatz noch freie Plätze gibt.

Ein paar km weiter liegt der Stellplatz Almayate, hier haben wir Glück und finden einen freien Platz.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Fahrrad nach Caleta und genießen die schöne Promenade und die Sonne.

Weiter geht es nach Gibraltar

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2020

Almeria – Almerimar

Almeria – Almerimar

Innerhalb einer Stunde sind wir in Almerimar. Wir sind um die Mittagszeit auf dem Stellplatz und freuen uns über den letzten freien Platz. Schnell richten wir uns ein, wie Stützen runter, Stühle raus und dann einen Cappuccino.

Unsere Aussicht aus dem Womo

In der Ferne leuchten die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.

Der Strand vor dem Hafen

Anschließend bummeln wir durch den Hafen. Schauen uns den Liegeplatz an, wo wir vor zwei Jahren mit Titus gelegen haben.

Danach besuchen wir den großen chinesischen Bazar. Ich kaufe ein paar Stifte zum Bemalen der #wandersteine (Facebook/Instagram).

Bei Mario (Bar) trinken wir ein Glas Wein und genießen die Tapas. In Almerimar bekommt man zu jeden Glas Wein oder Bier einen Tapa gratis dazu.

Am nächsten Tag machen wir eine Radtour zum Castillo de Guardias Vejas.

Weiter geht es über Almayate

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2020

Aguilas – Almeria

Diesmal fahren wir nur 130km weiter nach Almeria. Direkt am Hafen auf dem Stellplatz parken wir unser Wohnmobil.

Dann gehen wir zum Bummeln in die Stadt. Erstmal durch die Altstadt und zur Kathedrale. Sie wurde ursprünglich als Festungskirche gebaut und diente als Schutz der Bevölkerung bei einem Angriff aus Afrika.

Anschließend besuchen wir den neueren Teil der Stadt. Eine große Einkaufsstraße mit viel Grün und Springbrunnen.

Es ist schön mal wieder hier zu sein.

Weiter geht es zu unserem Lieblingshafen Almerimar

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2020

Peniscola – Crevillent – Aguilas

Es geht weiter Richtung Süden. Wir fahren ein Stück über die AP7, sie ist seit diesem Jahr von Tarragona bis Cartagena mautfrei.

Unser Ziel für heute ist ein Campingplatz in Crevillent bei Elche. Der Campingplatz ist klein und schattig. Für eine Übernachtung ok, für länger wäre es uns hier zu dunkel unter den Bäumen und Planen. Die Übernachtung kostet 23,50€.

Am nächsten Tag fahren wir zum Campingshop „Caravanas Cruz“ in Elche und besorgen dort ein paar Sachen. Der Shop hat eine gute Auswahl an Campingzubehör.

Nach dem Einkauf fahren wir nach Aguilas zum Stellplatz „Anibal“. Den Stellplatz kennen wir schon vom letzten Jahr. Hier steht man gut und sicher.

Von hier ist man mit dem Fahrrad schnell an der Promenade von Aguilas. Wir kommen erst gegen 17:00 Uhr an und laufen nur noch mal an die Küste um einen Blick aufs Meer zu werfen.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Fahrrad nach Aguilas. Es ist sonnig und warm. An der Promenade machen wir eine Pause bei einem Glas Vino Blanco.

Nächstes Ziel ist Almeria

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2020

St. Feliu – Peniscola

Die Route nach Peniscola geht über die Autobahn. Die Strecke an der Küste vorbei wollten wir wegen eventuelle Überschwemmungen meiden. Viele Straßen sind gesperrt. Die Autobahn A7 führt durch die Berge, wir hoffen, dass sie schneefrei ist. Denn wir sehen viele Bilder im Netz mit meterhohem Schnee in dieser Region. Das Wetter spielt total verrückt.

Überall Sperrungen

Anfangs läuft es gut, wir kommen trotz Seenebel gut voran. Auf der Autobahn haben wir dann doch Behinderungen durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Auch Schneereste sehen wir am Straßenrand.

In Peniscola ist die Straße am Strand ebenfalls gesperrt. Den Campingplatz Vizmar können wir aber problemlos anfahren.

Nach einem Cappo spazieren wir Richtung Strand, wir wollen zum Hafen. Das stellt sich als sehr schwierig heraus. Das Sturmtief Gloria hat viel Unheil an der Strandpromenade angerichtet. Die Wellen haben den Sand meterhoch auf die Straße gespült. Der Sand verhindert das Ablaufen des Wassers und so stehen etliche Gebäude und Straßen unter Wasser.

Am Hafen speisen wir sehr gut und günstig, Wir wählen ein Menü für 10€, Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und 1 Flasche Wein.

Zurück geht es wieder am Strand vorbei und über etliche Sandberge und durch Pfützen.

Nächster Halt: Crevillent CP „Las Palmercas“ bei Elche und Aguilas

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2020

St. Feliu de Guixols

Von Palavas-les-Flots, Frankreich, fahren wir über die Grenze nach Spanien. Gleich hinter der Grenze tanken wir, denn in Spanien ist der Diesel deutlich günstiger als in Frankreich.

Als ersten Stopp in Spanien haben wir uns Sant Feliu de Guíxols im Norden der Costa Brava ausgeguckt. Wir spazieren zum Hafen und es ist noch alles ruhig. Die sogenannte Ruhe vor dem Sturm.

Aber das Sturmtief Gloria rückt an. Über verschiedene Wetterapps wie Windy, YR und WeatherProHD verfolgen wir die Entwicklung und Zugbahn von Gloria. Uns wird schnell klar, dass wir die nächsten Tage hier verbringen müssen. Es gibt eine Unwetterwarnung für Katalonien und Valencia. Es wird die höchste Warnstufe (Rot) für Wind und Dauerregen ausgerufen. Auf dem Stellplatz suchen wir uns ein windgeschütztes Eckchen.

Am nächsten Tag geht es los mit Dauerregen und Sturmböen. Wir bleiben im Womo. Es gibt wirklich keine Regenpause. Der Wind weht immer kräftiger und auch die Nacht über bleibt alles unverändert.

Am Nachmittag des nächsten Tages lässt der Sturm etwas nach und wir fahren zum Gastanken und Einkaufen. In einer Regenpause laufen wir noch mal zum Hafen. Was für ein Unterschied! Es ist kaum zu glauben, riesige Wellen laufen in den Hafen und die Schwimmstege bewegen sich wie Schlangen.

Die ganze Nacht regnet es weiter und es stürmt. Das Womo steht so, das wir den Wind genau von vorne haben. So schüttelt und rüttelt es am wenigsten.

Am dritten Tag können wir endlich weiter, kein Regen mehr und auch der Sturm hat sich gelegt. Hoffentlich sind die Straßen passierbar.

Peniscola ist unser nächstes Ziel

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2020

Ab in den Süden

Wir starten bei milden Temperaturen Richtung Süden. Diesmal fahren wir ohne Schnee und Eis durch Deutschland. In Waldkirch machen wir einen Tag Pause, bevor es über die Grenze nach Frankreich geht.

Von Waldkirch geht es über die Grenze nach Frankreich.

Am Doubs vorbei

Das Wetter ist herrlich und wir genießen die Fahrt. Dann plötzlich ein Rumpeln am rechten Hinterrad. Es hörte sich an, als wenn wir über ein Hindernis gefahren wären, auf einem Parkplatz kontrollieren wir die Reifen und schauen auch unter das Auto. Aber wir können nichts entdecken. Beruhigt fahren wir weiter.

Kurz vor Baume-les-Dames rattert es wieder am hinteren Rad. Wir rollen langsam auf einen Parkplatz und untersuchen wieder die hinteren Räder. Ein Spritzlappen hängt etwas schief, er hat sich an einer Seite gelöst. Uwe schneidet die lose Ecke ab und wir hoffen, dass dies die Fehlerquelle war. Unsicher sind wir, aber da wir nichts anders entdecken, fahren wir vom Parkplatz runter. Dann ein sehr lautes poltern und wir stehen. Das rechte Hinterrad sitzt fest, es dreht sich nicht mehr. Die Bremse blockiert. Nun stehen wir in einer Einbahnstraße und können keinen Meter mehr fahren. Hinter uns eine einzelne lange Bremsspur. Warnblinker an und Warnkreuz aufstellen. Das neue leichte Warndreieck stellt sich als Fehlkauf heraus. Oder wir können es nur nicht bedienen.

Uwe ruft beim ADAC an und der freundliche Herr verspricht uns so schnell es geht einen Abschleppwagen zu schicken. Pkws können über den Parkstreifen an uns vorbeifahren, somit blockieren wir nicht den ganzen Verkehr.

Schon nach 10 Minuten rollt der Abschleppwagen an. Unser Womo wird aufgeladen und zur Werkstatt in Baume-les-Dames gebracht. Dort abgeladen beginnt der Monteur, der auch den Abschleppwagen gefahren hat, mit der Demontage des Rads. Die Bremsbeläge haben sich von den Bremsbacken gelöst und dadurch wurde das Rad blockiert.

Ersatzteile für beide Räder werden besorgt und gleich montiert. Wir haben Glück und können noch am gleichen Tag weiterfahren. Danke an das Team

Wir fahren aber nur bis zum Stellplatz in Baume-les-Dames.

Stellplatz: 11,40€ inclusive Strom und V/E

Am nächsten Morgen setzen wir unsere Reise fort, die Sonne scheint und im Wohnmobil wird es richtig warm, also ohne Heizung!

In Roussillon tanken wir für 1,43€/l beim Intermarche und füllen auch unsere Lebensmittelvorräte auf.

Etwa 7km weiter legen wir im kleinen Dorf Ville-sous-Anjou einen Übernachtungsstop ein.

Der kostenlose Stellplatz bietet alles was ein Wohnmobilist braucht: Ver- und Entsorgung, Müllcontainer und auch noch Stromsäulen. Über eine freiwillige Spende freut sich die Gemeinde. Das machen wir gerne. Danke „Ville-sous-Anjou „

Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter Richtung Süden. Heute regnet es auf der ganzen Tour.

Am Nachmittag erreichen wir Palavas-les-Flots und sind endlich am Meer. Der Stellplatz liegt am kleinen Binnenhafen und kostet 17€, das ist für Südfrankreich ein normaler Preis.

Der Stellplatz ist dicht bei der Stadt und hat am Kanal eine schöne Promenade mit vielen Cafés und Restaurants.

Hier machen wir einen Hafentag. Bummeln bis zum Meer, essen zum ersten Mal in diesem Jahr draußen und genießen den Meerblick. Die Sonne scheint den ganzen Tag, es ist warm und so lassen wir uns auch ein Eis schmecken.

Die Skulptur heißt L‘Espoir = Hoffnung und steht an der Hafeneinfahrt von Palavas-les-Flots.

Hier habe ich einen wunderschönen „Wanderstein“ gefunden. Die dazugehörige Gruppe bei Facebook habe ich gefunden und ein Foto vom Stein + Fundort gepostet.

#TrouveMonGalet über Facebook gefunden!

Weiter geht es nach Sant Feliu de Guixols in Spanien

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Alte Mainbrücke
2019

Würzburg und Hann.Münden

Von Röttingen fahren wir nach Würzburg. Schon im letzten Jahr haben wir den Stellplatz in Würzburg besucht und uns hat die Stadt so gut gefallen. Der Stellplatz liegt am Mainufer zwischen der Friedensbrücke und der Alten Mainbrücke. Er kostet 12 € und einige Plätze sind mit Stromanschluss. Zu Fuß ist man schnell über die Alte Mainbrücke in der Altstadt.

Würzburg gefällt uns sehr gut, es bummelt sich schön, es gibt interessante Läden und einen tollen Marktplatz mit einer leckeren Auswahl an Köstlichkeiten. Auf der Alten Mainbrücke treffen sich zum Feierabend Jung und Alt auf einen Brückenschoppen. Der Frankenwein, der von einigen Gastronomiebetrieben in Schoppengläsern (0,25l) ausgeschenkt wird, genießt man mit einem tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Würzburg. Bei gutem Wetter ist die Brücke von Touristen und Einheimischen so gut belagert. Das Gläschen Wein auf der Brücke hat schon Tradition, es ist Würzburgs schönste Nebensache.

Am nächsten Tag geht es weiter zur nächsten schönen Stadt: Hann.Münden. Der Stellplatz von Hann.Münden liegt dort, wo sich Fulda und Werra küssen und zur Weser werden. Aber nicht nur die drei Flüsse machen Hann.Münden für Besucher attraktiv, sondern auch die vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Von Hann. Münden geht es dann zurück nach Hause. Wir waren 3 Monate unterwegs und haben viel Schönes gesehen und erlebt. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

Denn lieber verreisen statt vergreisen ………..

Ende der Tour 2019

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