2020

Rückreise 2020

Wegen der Corona-Pandemie brechen wir unsere Reise vorzeitig ab. Ab März erreichen uns jeden Tag erschreckende Nachrichten aus Italien, Spanien und Deutschland. Von Tag zu Tag verschlechtert sich die Lage und so starten wir am 13. März ohne Panik, aber zügig Richtung Heimat.

B=Duenas, C=Mézières-sur-Issoire, D=Lahr und E=Northeim

1. Tag

Wir fahren von Manta Rota über Sevilla bis kurz vor Palencia. Gegen 18:00 Uhr erreichen wir den kostenlosen Stellplatz in Dueñas. Nur zum Tanken steigen wir aus, bezahlen beim Automat und vermeiden so jeden Kontakt zu anderen Personen.

2. Tag

Von Dueñas geht es weiter durch die Berge des Baskenlands.

Bei Irun (San Sebastian) fahren wir über die Grenze nach Frankreich. Wir sehen keinerlei Kontrollen.

Die nächste Strecke liegt vor uns. Wir tanken wieder 2 x am Automaten und legen eine Pause auf einem Parkplatz ein. Kontakt zu anderen Personen haben wir nicht. In Mézières-sur-Issoire machen wir nach 757km halt und übernachten auf dem kostenlosen Stellplatz mitten im Ort. Mit dem letzten Licht erreichen wir den Platz. Die Plätze sind etwas schräg, aber mit den Unterlegkeilen stehen wir gut. Es ist sehr ruhig, im Ort ist wenig Verkehr und wir sehen keine Menschen.

3. Tag

Wie schon an den Tagen vorher, tanken wir 2 x und machen eine Pause. Auf der ganzen Strecke ist wenig Verkehr. Ein paar Wohnmobile sind unterwegs und LKWs. Auch am Grenzübergang in Mulhouse gibt es keine Probleme. Die Polizei verengt die Fahrbahnen auf eine Spur und im Schritttempo fahren wir an dem Kontrollpunkt vorbei. Niemand fragt woher oder wohin.

Der erste Stellplatz in Ettenheim (Deutschland) ist voll belegt. Wir fahren weiter bis Lahr und erwischen dort den letzten freien Platz. Es ist ein schöner Platz mit V/E und kostet 6€.

Gerne würden wir die Stadt erkunden, aber es ist nicht die Zeit dazu, Corona schickt uns weiter.

4.Tag

Wir schlafen etwas länger als an den letzten Tagen und starten erst gegen 11.00 Uhr. In Kirchheim tanken wir und machen eine Pause. Dann geht es weiter bis Northeim, die Autobahn ist deutlich voller, als in Frankreich und Spanien. An den Northeimer Seen übernachten wir auf dem Stellplatz. Wir machen noch einen Spaziergang am See entlang, wir können kaum noch richtig laufen, die letzten 3 Tage haben wir von morgens bis abends nur gesessen.

5. Tag

Die letzten 280km fahren wir ganz entspannt. Wir sind froh, als wir vor dem Haus parken. Endlich zu Hause.

…..und ab in die freiwillige Quarantäne.

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2020

Unsere Zeit an der Algarve

In diesem Jahr verbringen wir die ganze Zeit in Manta Rota. Geplant war im Anschluss des Aufenthalts in Manta Rota eine Rundreise durch Portugal zu machen, durch das Corona-Virus kam alles anders. Aber nun erst Mal zum Aufenthalt in Manta Rota.

Im Februar kommen wir auf dem Stellplatz an und werden von unseren Freunden begrüßt. Einige treffen wir nur hier auf dem Stellplatz (bleiben aber das ganze Jahr über in Verbindung), andere sind enge Freunde von zu Hause.

Nun ist es nicht so, dass wir immer alles gemeinsam unternehmen. Das Zusammenleben ist sehr locker. Wir treffen uns mal am Strand, mal besuchen wir gemeinsam ein Restaurant. Oder unternehmen eine Fahrradtour zusammen. So gefällt uns das sehr gut und wir genießen die Tage in Manta Rota.

Im Ort gibt es einen guten Metzger und einen Supermarkt. Viele unterschiedliche Restaurants bieten viel Abwechslung im Speiseplan.

Unser Lieblingsessen: Schweinefleisch mit Muscheln

Das Schönste für mich ist der tolle endlose Strand von Manta Rota.

Mit dem Fahrrad unternehmen wir viele Touren. Ziele sind: Vila Real d. Sant Antonio, Vila Nova de Casela, Casela Vehla, Castro Marim, Monto Gordo, Altura, Fuseta, Olhao oder Tavira sind lohnende Ziele.

Einige Geburtstagsfeiern finden statt, sie werden unkompliziert draußen im großen Kreis (10 Personen) gefeiert. Statt Geschenke bringt jeder Gast eine Kleinigkeit zum Essen mit.

Karnevalsumzüge besuchen wir in Altura und in Loule.

Unsere holländischen Freunde, die zur gleichen Zeit in Altura sind, kommen uns öfter mal besuchen.

Die Tage vergehen wie im Flug. Und dann plötzlich gibt es nur noch ein Thema: Corona!

Wir brechen am Freitag, den 13. März die Reise vorzeitig ab und machen uns zügig auf den Heimweg.

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2020

Ayamonte – Vila Real – Manta Rota

Bevor wir über die Grenze fahren, füllen wir unsere Lebensmittelvorräte in Ayamonte beim Supermarkt Mercadona auf.

Portugal wir kommen

Gleich über die erste Ausfahrt in Portugal verlassen wir die Autobahn, denn sie ist mautpflichtigt. Unser erstes Ziel ist Vila Real de St. Antonio. Der Stellplatz ist nicht besonders schön, aber für eine Nacht ok. Er liegt direkt am Fluss Guadiana und dicht bei der Stadt. Vila Real hat eine nette Einkaufsmeile (Handtücher und Tischdecken in jedem Geschäft) und nette Cafés und Restaurants.

Am nächsten Morgen fahren wir schon sehr früh zum Stellplatz in Manta Rota. Der Stellplatz ist in dieser Zeit (Jan.-März) immer sehr gut besucht und wir müssen früh vor der Schranke stehen, um einen Platz zu bekommen. Um 7:30 stehen schon 2 Wohnmobile in Warteposition.

9:20 Uhr öffnet sich auch für uns die Schranke und wir bekommen einen Platz. Einige Bekannte und Freunde treffen wir hier und jetzt freuen wir uns auf ein paar schöne Wochen in Manta Rota.

Manta Rota

Unsere Zeit an der Algarve

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2020

Barbate – Cádiz – Gibraleón – Ayamonte

Nachdem uns der Sturm noch einen weiteren Tag in Barbate festgehalten hat, geht es heute weiter. Wir fahren überwiegend Autobahn bis Cádiz.

Tschüss Barbate

Der Stellplatz (CC Sitecode: 40896) in Cádiz liegt dicht bei der Altstadt. Der Parkplatz ist nicht schön, aber ideal für eine Stadtbesichtigung. Hier stehen wir sicher und günstig (3€ – 24.Std.).

Wir machen uns gleich auf den Weg in die Altstadt. Cádiz ist eine alte spanische Hafenstadt in der Region Andalusien, sie liegt auf einer Landzunge und ist fast allseitig vom Meer umschlossen.

Von Cádiz fahren wir zu einem Stellplatz nördlich von Huevla. Der Stellplatz in Gibraleón ist kostenlos. Im Ort gibt es einen Supermarkt (Mercadona).

Am nächsten Tag fahren wir nach Ayamonte zum Stellplatz am Hafen (CC Sitecode: 50036).

Anschließend über die portugiesische Grenze nach Vila Real de St. Antonio (CC Sitecode: 11420) und dann Manta Rota.

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2020

Gibraltar – Barbate

Heute haben wir eine kleine Verzögerung bei der Abreise. Unser Kühlschrank kühlt nicht mehr. Da er aber unter Strom funktioniert, kann es nur am Gasbrenner liegen. Uwe überprüft und reinigt den Brenner.

Anschließend kühlt der Kühlschrank auch wieder im Gasbetrieb.

Wir reisen weiter an der Küste vorbei, lassen Tarifa hinter uns. Diese Gegend hier am Südzipfel der Iberischen Halbinsel gefällt uns sehr gut. Wir sehen auf der einen Seite sanfte grüne Hügel, blühende Wiesen und zur anderen Seite den azurblauen Atlantik.

Kurz vor der Stadt Barbate liegt ein kleiner gemütlicher Stellplatz. Hier finden wir einen windgeschützten Platz im inneren Bereich.

Die Einfahrt ist etwas eng

Mit dem Fahrrad fahren wir in die Stadt, besuchen die Promenade, trinken einen Kaffee und anschließend geht es noch zum Supermarkt.

Von Barbate geht es weiter nach Cádiz

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2020

Almayate – Gibraltar

Wir verlassen Almayate und verabschieden uns von der „Costa Plastica“ oder auch „Mar del Plástico“. Direkt am Meer sehen wir kaum Gewächshäuser, aber auf der Weiterfahrt liegt ein Meer von Plastik in der Landschaft. In der Sonne reflektieren die Plastikflächen das Licht und es sieht aus, als wären es riesige Seen.

Durch die Reflexion der Sonnenstrahlen ist die durchschnittliche Temperatur in den vergangenen 25 Jahren um 0,3 Grad pro Jahrzehnt gesunken – während sie im Rest Spaniens im selben Zeitrahmen um 0,5 Grad gestiegen sind. Es betrifft die Region um Almeria und Malaga. Sehr gut auf dem Satellitenbild zu sehen.

Wir fahren über die Küstenstraße, mal auf der A7 und mal auf der N-340.

Gegen Mittag sehen wir den „Affenfelsen“. Beeindruckend wie er da so im Meer steht

In der Alcaidesa Marina in La Linea suchen wir uns einen Stellplatz. Dieser Platz gefällt uns sehr gut, wir schauen direkt auf die schönen Schiffe im Hafen.

Der Grenzübergang nach Gibraltar liegt dicht beim Stellplatz. So sind wir schnell in England. Gibraltar kennen wir schon von früheren Besuchen, zuletzt mit dem Katamaran Titus.

Über die Landebahn

Wir bummeln über die Mainstreet bis zur Queensway Quay Marina. So besuchen wir auf unserer Wohnmobiltour eine weitere Station des Überführungstörns von Titus.

Morgen geht es weiter, Barbate ist unser nächstes Ziel

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2020

Almerimar – Almayate

Vom Hafen Almerimar fahren wir ein Stück weiter südlich zum Hafen Caleta de Vélez.

Leider können wir den Stellplatz am Hafen nicht anfahren. Der Stellplatz ist zwar nicht voll belegt, aber der Automat gibt die Schranke nicht frei. Wenn man eincheckt, dann bleibt der Platz 24 Stunden vom Automat geblockt. Kommt man also abends spät auf den Platz und fährt morgens früh wieder raus, dann bleibt der Platz trotzdem bis abends gesperrt

So müssen wir weiter, leider, obwohl es auf dem Stellplatz noch freie Plätze gibt.

Ein paar km weiter liegt der Stellplatz Almayate, hier haben wir Glück und finden einen freien Platz.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Fahrrad nach Caleta und genießen die schöne Promenade und die Sonne.

Weiter geht es nach Gibraltar

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